Alle Ziele fest im Blick

Adam-von-Trott-Schule präsentiert Konzept in neuer Broschüre

Haben das Konzept der Adam-von-Trott-Schule für eine Broschüre übersichtlich zusammengestellt: Realschulzweigleiter Eugen Maier (hinten von links), Schulleiterin Susanne Herrmann-Borchert, Lehrer Karsten Rabe und der pädagogische Leiter Ludger Arnold mit den Schülern Lea Rabe, Teresa Landau und Worthy Githinji. Foto: Deppe

Sontra. Bunt, handlich und über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt – das ist das Schulkonzept der Adam-von-Trott-Schule in Sontra. Ein kleines, quadratisches Infoheft, in dem die Schule sich Schülern, Lehrern und Eltern präsentiert.

„Wir wollten möglichst übersichtlich zusammenfassen, was wir hier leisten und was unsere Ziele sind“, sagt Schulleiterin Susanne Herrmann-Borchert. Das Heft richte sich ganz bewusst auch an das Lehrerkollegium, um den Blick auf den eigenen Arbeitsplatz zu schärfen. „Im Kollegium gibt es immer eine hohe Fluktuation, da kann man schon mal den Überblick über alle unsere Angebote verlieren“, so Herrmann-Borchert. Trotzdem wolle sich man natürlich in erster Linie Eltern präsentieren, die ihre Kinder an der Schule anmelden wollen. Bei den Infoabenden für die Eltern von Viertklässlern soll das 23 Seiten starke Heft daher ausgelegt werden.

Diese Seiten beinhalten das Angebot der Schule unterteilt in acht Themenkomplexe. In jedem dieser Kapitel werden unter einem erklärenden Satz die konkreten Angebote stichpunktartig aufgeführt. Beispiel: Im Komplex „Weltoffene Erziehung“ heißt es in einer Überschrift „Alle Schülerinnen und Schüler erleben bis in die Oberstufe hinein forschend und betreuend die Natur“. Die konkrete Umsetzung findet sich in Stichpunkten darunter: Schulimkerei, Aktionen im Schulwald, Exkursionen, MINT-Förderung. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Komplexe farblich voneinander abgehoben.

Entwickelt wurde die Broschüre in einem Zeitraum von über einem Jahr mit Unterstützung einer Braunschweiger Agentur für Corporate Identity (Erscheinungsbild eines Unternehmens). Schulleitung, Lehrer, Elternvertreter und Schüler waren an der Entwicklung beteiligt. „Wir verpflichten uns mit dieser Übersicht natürlich auch selbst, alle Angebote aufrechtzuerhalten“, sagt Herrmann-Borchert, „aber das nehmen wir gerne in Kauf.“

Die Inhalte der Broschüre sind nach den Sommerferien auch auf der Internetseite der Schule abrufbar. Dort werden die Informationen noch mit zahlreichen Erklärungen angereichert. „Wer sich für einen bestimmten Aspekt interessiert, kann dann hier gezielt suchen und noch mehr erfahren“, sagt Realschulzweigleiter Eugen Maier, der für die grafische Umsetzung verantwortlich war. Das Internetangebot soll bald um erklärende Videoclips erweitert werden, die die Schüler als Unterrichtsinhalt selbst erstellen.

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