Das Publikum verzaubert 

Auf zum Stamm der Wakatanka: Konzert des Jugendorchesters der Ulfener Jungs

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Der Auftritt der Kinder sorgte für Begeisterung: Hier Nele Ronshausen in der Rolle des Tobi.

Ulfen. Ihr Können unter Beweis gestellt haben die Nachwuchsmusiker  des Jugendorchesters der Ulfener Jungs am Wochenende. 

„Hough Wakatanka!“, antworten die Zuschauer den Kindern auf der Bühne, deren Weg sie über Berge, durch Wasser, die Wolfsschlucht und einen unangenehmen Ameisenhaufen führt. Am Samstag lockte das Kinderkonzert der Blaskapelle Ulfener Jungs zahlreiche Kinder und Erwachsene in die voll besetzte Sport- und Kulturhalle in Ulfen.

Mit dem Stück „Wakatanka – kleiner Bär ganz groß“ entführte das Jugendorchester der Ulfener Jungs gemeinsam mit der Flötengruppe der Wiesenschule Ulfen, die unter der Leitung von Beate Bach steht, sowie dem von Yvonne Schüler geleiteten Chor und den Schauspielkids der Mittelpunktgrundschule Röhrda in die Prärie zum Stamm der Wakatanka. Gespannt folgten die Zuschauer dem Stamm, dessen Krieger immer häufiger erfolglos von ihren Jagden zurückkehren, da keine Büffel mehr zu finden sind. Als der Hunger den Stamm bedroht, machen sich schließlich die Kinder auf den Weg, um die für das Verschwinden der Büffel verantwortlichen „Bleichgesichter“ zur Rede zu stellen.

Als kleiner Bär und in dieser Rolle mit Sologesang begeisterte Emily Lobgesang. Ebenfalls in Soloparts traten Alina Reinhardt, die als kleine Kaktusblüte zu sehen war, und Josephine Brenk, die als gelbe Feder das Lied des Medizinmannes sang, mit stimmlichem Talent hervor. Auf ihrer Reise begegnen die mutigen Kinder dem von Joshua Fries dargestellten Cowboy Billy und schließlich Tobi, einem Farmerjungen, der ihnen helfen möchte und dem Gedanken an Rache entgegensetzt: „Doch ein kluger Mann aus einem fremden Land sagt: Auge um Auge macht die Welt blind.“

Kinderkonzert der Ulfener Jungs

Mit dem Titel „Hottehüh“ stellte Nele Ronshausen in der Rolle des Tobi dessen Pferd vor, bevor der Farmerjunge seinen Freund, den als Wendelin Blasebalg bekannten Westwind, in dessen Rolle ebenfalls Joshua Fries überzeugte, um Rat fragt. Der Chor der Wakatanka singt abschließend in dem Lied „Hände“ davon, was mit diesen an schlechten, aber auch an guten Taten vollbracht werden kann.

Mit Blick auf das gelungene Konzert und die Vorbereitungszeit von einem halben Jahr sagte Ramona Brenk: „Die haben wirklich hart gearbeitet und ich finde, das hat sich super gelohnt.“ Ihr Dank galt dabei allen Kindern auf der Bühne, der Flötengruppe, den Orchestermitgliedern und Dirigent Michael Kaufmann. Dieser richtete seine Worte an Ramona Brenk und Sarah Meisel, die gemeinsam mit den Schauspielkids geprobt und das Bühnenbild gestaltet hatten. Als Zugabe ertönte noch einmal das Lied „Festmusik“ im Saal und lud die Kinder im Publikum ein letztes Mal zum Mitmachen ein, bevor das diesjährige Kinderkonzert endete.    esr

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