Kreistag will Fachleute zu Chancen und Risiken der Autobahn 44 hören

Sontra. Im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Kreistags Werra-Meißner wird demnächst über Chancen und Risiken der Autobahn 44 diskutiert.

Die Linke hatte einen entsprechenden Antrag formuliert, der Kreistag überwies das Papier am Freitagnachmittag während seiner Sitzung in Sontra mehrheitlich an den Ausschuss.

Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Gewerkschaftsbundes und von Hessen Mobil sollen zu den Beratungen eingeladen werden. Sobald die Autobahn bis Wehretal befahrbar ist, werde das weitreichende Auswirkungen auf die Menschen haben, so Linken-Fraktionschef Bernhard Gassmann. „Wir müssen die Risiken erkennen und bewerten, die Chancen erkennen und nutzen“, sagte er.

Gassmann befürchtet Mehrbelastungen für die Anwohner der Trasse und möchte das geprüft wissen. Auch will er wissen, welche Auswirkungen die neue Straße auf Eschwege als Einkaufsstadt hat. Eine weitere Frage Gassmanns: Wie ist der Planungsstand der Gewerbegebiete entlang der Strecke?

Für Stefan Schneider (CDU) steht längst fest: „Die Autobahn bietet jede Menge Chancen.“ Die Region werde als Wohnstandort attraktiver, die Menschen in den Orten würden vom Durchgangsverkehr entlastet, Gewerbe werde sich ansiedeln.

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