Sontraer Stadtverband will generelles Verbot der Riskotechnologie

CDU: Fracking verbieten

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Sontra. Die von der Bundesregierung vorgesehene Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Verbot von Fracking in Trinkwasserschutzgebieten gehen der CDU Sontra nicht weit genug. „Wir fordern ein generelles Verbot“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende Michael Stein.

Der Schutz der Umwelt und Heimat habe absoluten Vorrang vor der Profitgier. Stein wörtlich: „In Deutschland darf Fracking keine, auch keine vorübergehende, Alternative zu einer nachhaltigen Energieversorgung werden.“

Bereits im vergangenen Jahr hat die Sontraer Stadtverordnetenversammlung eine Resolution an die Bundesregierung und die hessische Landesregierung gerichtet, in der ein generelles Verbot von Fracking gefordert wird. „Umso ärgerlicher ist es für uns, dass sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung sich scheinbar nicht zu einem generellen Verbot von Fracking durchringen können“, sagt Stein. Der hessische Landtag hatte sich gegen ein komplettes Verbot von Fracking ausgesprochen. Weder in Berlin noch in Wiesbaden scheine man die Ängste und Bedenken der Bürger in den betroffenen Kommunen Nordhessens ernst zu nehmen, sagt Stein.

Die CDU Sontra fordert daher die hessische Landesregierung auf, den Gesetzentwurf der Bundesregierung spätestens im Bundesrat zu stoppen, um die Menschen und Kommunen in Nordhessen vor den erheblichen Gefahren durch das Fracking zu schützen. Fracking passe nicht zu den Zielen der Energiewende, hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. „Wir hoffen, dass auch die Bundes- und Landesregierung noch zu dieser Erkenntnis gelangen“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Stein. (ts)

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