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Heyerode, Krauthausen und Stadthosbach sollen mit ins Förderprogramm

Luftansicht von Stadthosbach und Thurnhosbach
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Luftansicht von Stadthosbach und Thurnhosbach

Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Sontra findet am Dienstag (25. August) ab 19 Uhr im Bürgerhaus Sontra statt. Auf der Tagesordnung steht die Förderung der Stadtteile Heyerode, Krauthausen und Stadthosbach.

Sontra - Sie soll im Zuge des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (kurz: Ikek) passieren. Außerdem Thema: die Auftragsvergabe für den Bau der Außenanlagen der Feuer- und Rettungswache Wichmannshausen und die Änderung der Wasserversorgungssatzung aufgrund der Mehrwertsteuersenkung.

Bereits im Juni 2019 wurde das Ikek mit den Förderbereichsabgrenzungen beschlossen. Im Zuge des weiteren Verfahrens, insbesondere zu Privatberatungen, wurde durch die Ortsvorsteher und Bürger angeregt, die Fördergebiete in drei Stadtteilen zu überprüfen und gegebenenfalls zu erweitern. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Beantragung einer Erweiterung für die Stadtteile Heyerode, Krauthausen und Stadthosbach möglich ist, da es sich um Objekte im Sinne der Dorfentwicklung wie etwa Fachwerk- und historische Wirtschaftsgebäude handelt.

Das günstigste Angebot für den Bau der Außenanlagen der gemeinsamen Feuer- und Rettungswache in Wichmannshausen liegt laut der Beschlussvorlage bei rund 120 000 Euro. Diese Summe wiederum übersteigt die dafür bereitgestellten Haushaltsmittel um rund 43 000 Euro.

Aufgrund der Dringlichkeit wurde der Auftrag dafür in einer Sitzung am 29. Juni vom Magistrat der Stadt Sontra erteilt. Der überplanmäßigen Ausgabe müssen die Stadtverordneten heute Abend zustimmen.

Die Wasserversorgungssatzung Sontras könnte geändert werden: Aufgrund der Reduzierung des ermäßigten Steuersatzes von sieben auf fünf Prozent ergibt sich für die Wasserlieferung im Stadtgebiet anstatt einer Wassergebühr von drei Euro je Kubikmeter nun eine Summe von 2,94 Euro.

Damit würde die Umsatzsteuersenkung nach Rechtskraft der Satzungsänderung automatisch an die Verbraucher weitergegeben, ohne dass diese etwas unternehmen müssten. Bei der Jahresabrechnung wird der Gesamtverbrauch des Jahres 2020 mit dem niedrigeren Umsatzsteuersatz von fünf Prozent berechnet, heißt es in der Beschlussvorlage für die Stadtverordneten.  mmo

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