Mammutprogramm für Stadtverordnete bei nächster Sitzung

Ein Pumptrack für Sontra?

Der ehemalige Fußball-Hartplatz in Sontra.
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Der ehemalige Fußball-Hartplatz in Sontra: Um die Planung und den Bau eines Pumptracks auf dem Areal wird es unter anderem in der kommenden Stadtverordnetenversammlung gehen.

Insgesamt 21 Tagesordnungspunkte sollen am kommenden Dienstag in der Stadtverordnetenversammlung Sontra behandelt werden. Unter anderem steht die Planung und der Bau eines Pumptracks auf der Liste.

Vor zwei Jahren reifte in Sontra schon einmal die Idee, einen Mountainbike-Parcours oberhalb des Schwimmbades zu errichten. Das gemeinsame Projekt von Stadt, Schule und Stadtjugendförderung wurde damals allerdings aus Naturschutzgründen wieder verworfen.

Seit eineinhalb Jahren wird nun der Fußball-Hartplatz nicht mehr genutzt, müsste laut Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (SPD) für die weitere Nutzung auch teuer saniert werden.

Der Pflegebedarf eines Mountainbike-Parcours mit Erdhügeln sei allerdings relativ hoch – unter anderem deswegen sei laut Eckhardt die Pumptrack-Idee entstanden.

Sportplatz könnte entlastet werden

„Das Ziel ist ein Projekt für Kinder und Jugendliche zu entwerfen, auch im Einklang mit der Schule, in der es eine Fahrrad-AG gibt“, sagt der Bürgermeister. Konkret soll auf einer Hälfte des Hartplatzes der Pumptrack entstehen, auf der anderen bliebe ein Fußball-Kleinfeld für den Trainingsbetrieb bestehen.

Damit könnte wiederum der Sportplatz entlastet werden, der vom Schulsport, Turnverein und der SG Sontra genutzt wird.

Ein weiteres Thema ist der leer stehende Sontraer Bahnof: Die Stadt möchte das Gebäude und den Bahnhofsvorplatz kaufen, das Gebäude soll anschließend bindend mit dem Kaufvertrag direkt an einen Interessenten weiterveräußert werden. Der wolle dort laut Bürgermeister Eckhardt Gastronomie, einen Übernachtungsbetrieb und eine Ausstellungsfläche unterbringen. Die Stadt selbst wolle sich vor allem um den Zustand des Vorplatzes, ein Beleuchtungskonzept und Fahrradstellplätze kümmern.

Gastronomie in Sontras Bahnhof?

Man beschäftige sich kontinuierlich mit dem Bahnhofsareal, denn immer wieder würden die Verwaltung laut Thomas Eckhardt Beschwerden über den Zustand des Eingangstores zur Stadt erreichen. Der Bahnhofsbereich von Bad Sooden-Allendorf sei ein gutes Beispiel dafür, wie ein leer stehendes Areal wieder aufgewertet werden könne.

Ein Problem wird die Stadt Sontra indes nicht so schnell lösen können: Für die Barrierefreiheit am Bahnhof ist die Deutsche Bahn (DB) zuständig. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, aber sind letztlich auf die DB angewiesen“, sagt Eckhardt.

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