Immer im Einsatz für seine Stadt

Thomas Eckhardt blickt zurück auf das erste Jahr seiner Amtszeit

Rastlos und engagiert: Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt an seinem Schreibtisch im Rathaus. Seit dem 1. November vergangenen Jahres leitet er die Verwaltung in Sontra. Foto: Deppe

Sontra. Die bislang größte Aufgabe als Bürgermeister ist erst wenige Wochen alt. Ende September informierten Ministerium und Regierungspräsidium Thomas Eckhardt über die bevorstehende Erstaufnahme im Sontraer Feriendorf. Seitdem beschäftigt ihn das Thema täglich. Ohne durchzuschnaufen geht es so morgen in das zweite Jahr seiner Amtszeit.

„Mein Fokus liegt dabei nicht auf den Flüchtlingen, sondern wie Sontra sich mit den Neuankömmlingen weiterentwickelt“, sagt Eckhardt. In der Woche nach dieser Nachricht habe er unruhig geschlafen, sagte der 39-Jährige damals. Das passt zu ihm, dem seine Stadt so wichtig ist, dass er sie täglich besser machen will. Und dabei gibt er Vollgas. Eckhardt schiebt Projekte wie den Demografiedialog an, macht das Förderprogramm zum Erwerb und Abbruch von Altbauten zum Erfolg und setzt sich für die Vermarktung der Husarenkaserne ein.

Durchschnaufen ist ohnehin nicht Eckhardts Sache. Zwölf Tage Urlaub hat er sich im vergangenen Jahr gegönnt, krank war er nie. Die Zahl der Termine, die er wahrnimmt, wirkt für Außenstehende erdrückend (siehe Artikel rechts). „Inzwischen muss ich private Termine wie den Geburtstag meines Sohnes oder meines Patenkindes in den Kalender eintragen, damit ich da nicht andere Veranstaltungen annehme“, sagt er. Ein bisschen erschreckend sei das schon, aber eben auch nötig, wenn man wöchentlich 60 bis 70 Stunden kompakt arbeite. Freie Wochenenden sind dabei selten, Zeit für Sport bleibt kaum. „Ich habe es jetzt immerhin mal geschafft, einen Tag mit Freunden wandern zu gehen“, freut er sich. Ansonsten gibt es auch für Samstage und Sonntage die Mappen, in denen ihm seine Mitarbeiter alles Wichtige für den jeweiligen Wochentag bereitlegen. „Ohne die toll funktionierende Verwaltung hier im Rathaus, ginge das alles gar nicht“, lobt er.

Ein Vorhaben für sein erstes Jahr hat Eckhardt aber nicht eingelöst. „Ich hatte versprochen, mal einen Tag im Kindergarten und einen auf dem Bauhof mitzuarbeiten. Dazu bin ich aber einfach noch nicht gekommen“, sagt er. Einen wichtigen privaten Termin hält er dann aber doch fest: Am 30. Dezember wird er 40. Gefeiert wird dann an Silvester zum Motto „Was ich als Kind mal werden wollte“. Und weil das Bürgermeisteramt Eckhardt damals noch nicht in den Sinn kam, war die Polizei sein Traum. Gemein haben beide Berufe eins: für die Bürger da zu sein. Und das ist der nicht zuletzt über soziale Medien ständig erreichbare Thomas Eckhardt mit Nachdruck. Und das sicher auch in den zukünftigen Jahren als Bürgermeister. ARTIKEL RECHTS

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