Fast 500 Wanderer bei der Herbst-Gauwanderung in Ulfen

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Sie kamen aus dem gesamten Werra-Meißner-Kreis: Knapp 500 Wanderer machten sich bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag zum Gauwandertag auf den Weg, um den Ulfener Karst zu bewandern. Zu den Höhepunkten gehörten auch die sagenumwobenen Wichtellöcher. 

Ulfen. Strahlender Sonnenschein, eine gut präparierte Strecke und perfekte Organisation. Bei der Herbst-Gauwanderung passte einfach alles.

Der TSV Ulfegrund und der Turngau Werra hatten eingeladen zur Entdeckungstour rund um den „Ulfener Karst“. Viele Gäste aus dem ganzen Werra-Meißner Kreis folgten der Einladung. Die Gauwanderung haben wir in Zahlen zusammengefasst:

1 großes Familientreffen ist die Gauwanderung laut der Turngau-Vorsitzenden Magdalena Weidner: „Die Vereine begegnen sich in entspannter Atmosphäre und so ist Veranstaltung wie gemacht für Jung und Alt.“

2 Gauwanderungen finden einmal im Jahr statt. Auf die Frühjahrswanderung folgt die traditionelle Herbstwanderung. Anfang April fand die Gauwanderung mit 550 Teilnehmern in Ermschwerd statt.

4 Jahre alt war die jüngste Teilnehmerin. Lara Becker aus Vockerrode macht sich gegen 10 Uhr auf den Weg.

8 Kilometer lang war die kürzeste Strecke, elf Kilometer die längste. Der Premiumwanderweg P 20 führt durch eine für Nord- und Osthessen einmalige Karstlandschaft mit den Karstquellen und dem Trockental im Rendagraben. Zu den Karsterscheinungen gehören auch die sagenumworbenen Wichtellöcher. Ungefähr auf halber Strecke gab es eine Verpflegungsstation.

22 Grad, herrlicher Sonnenschein, leichter Wind. Die Veranstalter sprachen von Königswetter.

38 Teilnehmer stellte die Wandergruppe vom Blau-Weiß Frankershausen. Eintracht Hitzerode ging mit 33 Teilnehmern an den Start, der TSV Herleshausen entdeckte den „Ulfener Karst“ mit 31 Wanderern.

40 Helfer des TSV Ulfegrund waren im Einsatz. 500 Bratwürstchen landeten auf dem Grill, 60 Liter Erbsensuppe wurden verzehrt. Ein Lob gab es von der Turngau-Vorsitzenden Weidner: „Der TSV Ulfegrund hat sich große Mühe gegeben, an alles wurde gedacht.“ Von der Ausschilderung über die Parkplätze bis zum Verlauf der beiden Strecken.

70 Prozent des Streckbestand aus Naturwegen. 18 Prozent waren leicht befestigt und zwölf Prozent asphaltiert. Erstmals auf der Strecke mit dabei: die Anbindung der Vogelherdhöhle mit Klippen, die vermutlich vor 243 Millionen Jahren entstanden sind. Ein 15 Meter langer, horizontal verlaufender enger Gang, der bisher nur mit dem Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Hessen erkundet werden konnte.

85 Jahre alt war der älteste Teilnehmer. Er kam aus Trubenhausen und heißt Hans-Günther Knobel.

90 Minuten Zeit hatten die Teilnehmer, um sich am Sonntagmorgen anzumelden. Schon um neun Uhr strömten Wanderer aus dem ganzen Kreis an die Halle des TSV Ulfegrund. Brunhilde Huk, Heidi Skowronnek, Reiner Kozlik und Georg Göpfarth hatten am Anmeldetisch ordentlich zu tun.

478 Teilnehmer nahmen an der Gauwanderung teil. 2019 finden die Veranstaltungen in Germerode und Herleshausen statt.

Von Marvin Heinz

478 beim Gauwandertag durch den Ulfener Karst unterwegs 

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