In Zahlen

Neues Licht für den TSV: Flutlichtanlage in Wichmannshausen ist installiert

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Uwe Bartholmai (Vorsitzender TSV Wichmannshausen, vorne) und Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (hinten) freuten sich über die Übergabe des Flutlichts mit den Vertretern von LEDkon.

Seit einigen Wochen können sich Spieler, Trainer und Betreuer des Mehrspartenvereins TSV Wichmannshausen über ein neues Flutlicht freuen.

Nachdem viele Beleuchtungseinheiten beim alten Flutlicht ihren Geist aufgegeben haben, folgte nun der Wechsel auf hochmoderne und energieeffiziente LED-Leuchten. Vor der Corona-Krise wurde schon unter den hochmodernen LED-Leuchten trainiert. Nun fand die Übergabe der 26.000-Euro-Anlage statt. Wir haben das neue Flutlicht in Zahlen zusammengefasst:

3 Jahre wurde beim TSV geplant. „Die Möglichkeit mit vier Masten den Platz voll ausleuchten zu können, mussten wir umsetzen“, so der Vorsitzende Uwe Bartholmai, der sich freut, dass der Verein endlich ein passendes Angebot gefunden hat.

4 Flutlichtmasten hat der Sportplatz in Wichmannshausen. Durch die Ausrichtung der Leuchten kann sogar der benachbarte Trainingsplatz mit beleuchtet werden. Bartholmai: „Das ist ein Gewinn.“

5 Klicks braucht Bartholmai, um die App auf seinem Smartphone zu starten, mit der er jeden einzelnen Flutlichtmast steuern kann. In der Pause kann das Licht ausgemacht werden, weil die Leuchten nur mit einem Klick wieder in Betrieb genommen werden können. „Die zuvor installierten Hochdruck-Quecksilberdampflampen brauchten immer eine Weile, bis sie anfingen, voll zu leuchten“, erzählt Bartholmai. Nun hat der Verein neue Steuerungsmöglichkeiten. Das Licht kann gedimmt oder kurzfristig sogar ganz ausgeschaltet werden.

35 Jahre alt war das vorherige Flutlicht, das mit Hochdruck-Quecksilberdampflampen ausgestattet war. Diese Technik wird zukünftig in Sportplätzen und -hallen der Vergangenheit angehören, weil aufgrund des Verbots von Hochdruck-Quecksilberdampflampen viele Betreiber von Sportanlagen und Sportplätzen zu einer Neuanschaffung gezwungen werden. Altbestände werden auf LED umgerüstet, weil nebst Verringerung der CO2-Emission auch Energieersparnisse erzielt werden können. Bei voller Auslastung der Wichmannshäuser Anlage werden in einer Stunde nur noch 10 000 Watt benötigt – statt bisher 30 000 Watt. „Das ist Einsparung um 66 Prozent“, betont Bartholmai, der so hofft, dass sich die aus der Vereinskasse zur Verfügung gestellte Investitionssumme in Höhe von 5000 Euro amortisiert. Weiterer Vorteil: Die zu erwartenden Wartungskosten sinken rapide. Der Hersteller verspricht 75 000 Stunden Licht. Bartholmai ist sich sicher: „Wir haben jetzt 30 Jahre Ruhe.“

22 500 Euro betrug die Investitionssumme für die Leuchten. 3500 Euro mussten für neue Kabelverbindungen zu den Masten in die Hand genommen werden. Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (kurz EKM) förderte das Projekt zu 50 Prozent, während die Stadt 10 000 Euro beisteuerte. Bürgermeister Thomas Eckhardt sprach von einer „Win-Win-Situation“ für Stadt und Verein, weil so Strom und Unterhaltskosten erheblich reduziert werden konnten. Eckhardt ist überzeugt von der Investition: „Wenn wir was machen, dann nehmen wir die neueste Technik.“

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