Genaue Nachnutzung der Sontraer Regenbogenschule noch ungeklärt

Noch steht kein Nachnutzungskonzept fest, aber abgerissen wird nichts: Die Gebäude der Regenbogenschule möchte die Stadt Sontra keinesfalls verfallen lassen, wenn diese ab Herbst leerstehen. Das gilt auch für die Sporthalle (im Bild). Foto: Berg

Sontra. Im Sontraer Vereinswesen wurde spekuliert, dass die Sporthalle der Regenbogenschule Ende 2018 abgerissen wird. Gründe seien der Leerstand des gesamten Areals wegen des Umzugs der ersten bis vierten Klassen auf den Schulcampus an der Adam-von-Trott-Schule und die Unwirtschaftlichkeit einer Sanierung des maroden Gebäudes. Bürgermeister Thomas Eckhardt teilt mit, dass das nicht der Wahrheit entspricht.

Was war denn die Sorge der Vereine?

!Dass sie Ende des Jahres 2018 ihre Tätigkeiten nicht mehr in der Halle ausüben können und eventuell Schwierigkeiten dabei bekommen, einen neuen Ort zu finden.

Und wie ist der tatsächliche Sachstand?

„Das ist derzeit eine reine Spekulation infolge des Umzugs“, sagt Eckhardt. Noch werde die Regenbogenschule bis Oktober/November 2018 als Schule genutzt (wir berichteten). Der Verwaltungschef geht sogar davon aus, dass es noch länger dauern wird. „Was dann passiert, wird in Kürze die Stadt beschließen, in dem sie darüber befindet, ob das Areal vom Kreis kostenfrei übernommen wird oder nicht. Zudem sind wir sehr daran interessiert, dass dieses nicht leerfällt“, berichtet er. Auch Vize-Landrat Dr. Rainer Wallmann, bei der Kreisverwaltung unter anderem zuständig für den Bereich Schulen, bestätigt, dass die Gebäude entwidmet und der Stadt zurückübertragen werden sollen – wenn die zustimmt.

Wie konkret sind die Planungen zur Nachnutzung?

Hier hält sich Bürgermeister Thomas Eckhardt noch etwas bedeckt, weil aktuell Gespräche laufen. Er verspricht aber, dass er etwas inpetto hat, um einen Leerstand zu vermeiden. „Was mit den Gebäuden genau passiert, ist noch völlig offen. Wir möchten sehr gerne mit der Kirche und anderen Akteuren ein Folgenutzungskonzept erstellen, in das wir die Sporthalle auch mit einbeziehen werden“, sagt er. Daher könne er die Gerüchte hinsichtlich eines möglichen Abrisses nicht bestätigen. „Die Sporthalle wird derzeit ja auch noch für den Schulsport genutzt und erfüllt daher alle Auflagen für Brandschutz und so weiter.“ Einen Beschluss und konkrete Informationen verspricht er spätestens für den Monat März.

Was hat es mit dem Umzug der Schule auf sich?

3,2 Millionen Euro investiert der Kreis als Träger in einen gemeinsamen Campus in den Gebäuden der Adam-von-Trott- und der Ex-Barabara-Schule in Sontra. Das sei wirtschaftlicher und wichtig für die Standortsicherung. 220 Grundschüler sollen dort im Oktober einziehen.

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