Blankenbach: Probleme mit dem Hundekot

Hundekot Blankenbach 
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Trotz kostenloser Kot-Tüten, einer klar geregelten Hundesatzung häufen sich bei der Stadtverwaltung Sontra die Beschwerden wegen verunreinigter Straßen und Gehwege.  

Blankenbach/Sontra. Bei der Stadt Sontra sind in den vergangenen Wochen vermehrt Beschwerden wegen Hundekot auf öffentlichen Straßen und Gehwegen eingegangen. Das betrifft insbesondere den nur 150 Einwohner zählenden Ortsteil Blankenbach zu, wie die Verwaltung in einer Veröffentlichung in ihrem Stadtkurier jüngst mitteilte.

Stadt droht mit Bußgeldern 

„Die betreffenden Hundehalter werden aufgefordert, ihre Hunde nicht frei umherlaufen zu lassen und Hundekot unverzüglich zu beseitigen. Hundekot-Tüten sind im Bürgerbüro im Rathaus kostenlos erhältlich“, heißt es in der Bekanntmachung der Stadtverwaltung Sontra. Wer sich nicht daran halte, dem drohe sogar ein Bußgeld.

In Blankenbach ist vor allem Steingraben betroffen 

In Blankenbach ist der Annonce aus dem Rathaus zufolge vor allem der Steingraben betroffen. In der Kernstadt etwa gab es in der Vergangenheit derlei Probleme mitunter am Glück-auf-Platz oder der Breitwiese (wir berichteten) – und das, obwohl dort teilweise Kinder spielen und in die Hinterlassenschaften stürzen könnten. Natürlich hat die Stadt Sontra an vielen Plätzen in der Stadt auch Spender für Hundekot-Tüten installiert, die von Haltern jederzeit benutzt werden können. Das Problem für Behörden, nicht nur in Sontra, ist natürlich, dass es keine Möglichkeit zur Kontrolle gibt. Mehr als über das Thema zu sprechen und zu versuchen, für Einsicht bei Hundehaltern zu sorgen, bleibt den Verantwortlichen oft nicht.

Gespräche mit Hundehaltern zeigen Wirkung 

Albert RimbachOrtsvorsteher

Was den Ortsteil Blankenbach angeht, hat Ortsvorsteher Albert Rimbach einen etwas anderen Eindruck. „Es war mal ein Problem“, sagt er. Doch durch Gespräche mit den betreffenden Hundehaltern – teils vor Jahren, teils vor Kurzem – habe sich die Situation merklich verbessert. „Ich setze immer erst mal auf Kommunikation in unserem kleinen Dorf, wo jeder jeden kennt. Das klappt eigentlich ganz gut. Ich kann natürlich nicht sicher sagen, ob im Steingraben nicht vielleicht doch irgendwann mal Hundekot auf dem Gehweg lag. Dafür müsste ich ja 24 Stunden am Tag kontrollieren. Aber wenn ich dort zwei- bis dreimal die Woche vorbeikomme, sehe ich keinen“, berichtet der langjährige Blankenbacher Ortsvorsteher.

Rimbach vermutet eher, dass hinter den Beschwerden bei der Stadt einzelne Personen stecken, die ein generelles Problem mit Hunden hätten – zumindest Blankenbach betreffend. Um die Problematik Hundekot im Allgemeinen weiß auch der Ortsvorsteher, der von dem System mit den kostenlosen Tüten für Hundekot eine Menge hält. „Auch ansprechen muss man das immer wieder. Sonst bessert es sich nicht.“

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