Veranstaltung dieses Mal in kleinerem Rahmen

Bergmannsgottesdienst in Sontra - Knappenverein ehrt Schutzpatronin Barbara

Die Kranzniederlegung am Barbarastollen am vergangenen Sonntag in Sontra.
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Die Kranzniederlegung am Barbarastollen am vergangenen Sonntag in Sontra.

Am Sonntag fand in der evangelischen Stadtkirche in Sontra ein Bergmannsgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung am Barbarastollen statt. In diesem Jahr etwas anders als sonst.

Bedingt durch die Coronapandemie musste in diesem Jahr aber alles etwas kleiner ausfallen, teilt der Knappenverein Sontra in einer Pressemitteilung mit. Befreundete Knappenvereine konnten nicht am Gottedienst teilnehmen, die Silver Lions, seit der ersten Stunde mit dabei, konnten den Gottesdienst nicht, wie sonst üblich, musikalisch untermalen. Wie einige andere Vereine waren sie dennoch mit einer Abordnung vertreten.

Nach dem von Pfarrer Axel Aschenbrenner abgehaltenen Gottesdienst begaben sich die Gottesdienstbesucher zum Barbarastollen an der Hüttenstraße in Sontra, um dort einen Kranz zu Ehren der heiligen Barbara niederzulegen. Sehr erfreut und dankbar seien die Bergknappen darüber, dass trotz der schwierigen Zeit zahlreiche Besucher den Weg zum Gottesdienst gefunden hätten. Die Verehrung der Schutzpatronin hat in vielen Bergbauregionen eine lange Tradition. (mmo)

Die Legende der heiligen Barbara

Vielerorts in Deutschland, überwiegend in den Gegenden, in denen Bergbau betrieben wird oder wurde, denken und verehren die Menschen ihre Schutzpatronin, die heilige Barbara. Die heilige Barbara war die Tochter eines angesehenen Römers, die sich zum Christentum bekehren und taufen ließ. Auf der Flucht vor der Bestrafung fand sie Zuflucht in einem Schacht bei Bergleuten. Letztlich wurde sie dennoch zum Tode verurteilt. Vor ihrem Tod betete sie zu Gott und versprach allen, die ihrer gedenken würden, Gnade und Barmherzigkeit vor Gott. 

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