16. Kupferstädter Bauernmarkt lockte Besucher nach Sontra

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Besondere Lose: Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt und Martin Jordan, Vorsitzender der ASH und Marktmeister, stoßen auf den Kupferstädter Bauernmarkt an. In der Hand halten sie die Lose, gebastelt aus dem alten Maibaum – passend zum 16. Markt natürlich die Zahlen eins und sechs.

Sontra. Schon kurz nach der Eröffnung am Sonntag um 11 Uhr strömten viele Menschen in die Sontraer Innenstadt, um sich die Stände zum Kupferstädter Bauernmarkt anzuschauen. Bereits zum 16. Mal veranstaltete die Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels (ASH) diesen Markt mit großem Erfolg.

Über 30 Händler waren neben den Geschäftsleuten und den örtlichen Vereinen in den Straßen der Innenstadt zu finden und boten Blumen, Gebasteltes oder Leckereien wie Käse, Brot oder Wurst an. In jedem Jahr beliebt ist auch der Stand mit den frisch geräucherten Forellen des Sontraer Angelvereins. „Wir freuen uns immer sehr, wenn sich so viele Menschen beteiligen“, erklärte Marktmeister Martin Jordan. Pünktlich um 11 Uhr eröffnete er zusammen mit Bürgermeister Thomas Eckhardt den Kupferstädter Bauernmarkt, unterstützt wurde er dabei durch Drehorgel-Spieler, die traditionell zum Markt kommen.

Diese spielten gemeinsam das Steigerlied, während die Besucher den Text mitsangen. „Es ist immer toll, wie die ASH zusammen mit den Standbetreibern und den Vereinen die Innenstadt belebt, dafür ein großes Dankeschön“, sagte Eckhardt. Als besondere Aktion der ASH gab es in diesem Jahr Lose aus dem alten Maibaum zu kaufen. „Wir haben in diesem Jahr einen neuen Maibaum auf dem Marktplatz stehen, den alten wollten wir aber nicht einfach so verkommen lassen“, sagte Jordan weiter. Fachmann Klaus Reinhardt schnitt aus dem alten Stamm mit einer Motorsäge Scheiben und versah sie mit Losnummern, der Erlös soll an die Bürgerhilfe gespendet werden.

Tradition und Handwerk beim Kupferstädter Bauernmarkt

Auch diese hatte Grund zum Feiern: Sie stellte den Einwohnern nach dem Umzug ihre neuen Räumlichkeiten in der Herrenstraße vor. Auch das Bergbaumuseum und das historische Rathaus öffneten ihre Türen, denn am Sonntag wurde deutschlandweit der Tag des offenen Denkmals gefeiert. „Da wollten wir uns natürlich auch beteiligen und bieten für die Besucher Führungen durch das Rasthaus und den Bergbaukeller an“, so Wolfgang Ewald, der zusammen mit Jürgen Kniepkamp die Besucher durch die Räume führte. Viel zu sehen gab es auch bei der historischen Schmiede auf dem Marktplatz, die das traditionelle Handwerk vorstellte.

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