Kupferstädter Bauernmarkt: Die Sontraer Veranstaltung hat sich in der Region etabliert

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Das Stichwort lautet Regionalität: Vom Kulinarischen bis hin zu den Dekorationsartikeln wird der Kupferstädter Bauernmarkt in Sontra komplett darauf ausgerichtet

In Sontra strömten am Sonntag Tausende zum Kupferstädter Bauernmarkt. Die Veranstaltung der ASH hat sich längst in der Region etabliert. Wir beleuchten, warum das so ist.

Regionale Produkte und ratternde Motoren: Tausende Besucher ließen sich verzaubern vom Kupferstädter Bauernmarkt, den die Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels (ASH) gemeinsam mit der Stadt Sontra veranstaltete. 

Die Gäste waren angetan von der traditionellen Handwerkskunst und den kulinarischen Köstlichkeiten. Wir haben drei Gründe gesehen, warum hat sich der Besuch auf dem Bauernmarkt gelohnt:

Der Schlepper-Treff

Zahlreiche Liebhaber von historischen Schleppern fanden am Sonntagmorgen den Weg in die Berg- und Hänselstadt. In Reih und Glied stellten sie ihre auf Hochglanz polierten Schlepper auf den Marktplatz und fachsimpelten über ihre restaurierten und gepflegten Landmaschinen. 

Beim Schleppertreffen: Georg Krawczyk.

Organisator Georg Krawczyk (75) war auf seinem Fahr D177S, Baujahr 1965, der ausgestattet ist mit einem Vierzylinder-Mercedesmotor, höchst zufrieden mit der Resonanz: „Die alten Kumpels und Schlepper wiederzusehen, das bereitet uns eine Riesenfreude.“

Die Köstlichkeiten

Frisch gebackenes Brot, die beliebte nordhessische Ahle Wurst, geräucherte Forellen oder auch der Tiroler Bergkäse sind ein Muss für Feinschmecker. „Regionalität“ lautet das Motto des beliebten Markts, der vielfältige landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Werra-Meißner-Kreis und aus der näheren Umgebung bietet. Vor allem die geräucherten Forellen von den Sportfischern vom Wolfsteich auf dem Marktplatz waren ein Renner. Der Vorsitzende Wolfgang Kirchner: „Die Besucher wissen, dass unsere Fische mit viel Liebe geräuchert werden. Gerade deswegen kommen sie immer wieder gern zu uns.“ Und Martin Jordan, der seit 2006 Marktleiter ist, unterstrich die Erfolgsgeschichte: „Der Markt hat sich in der Region etabliert. Vor allem dank der regionalen Produkte. Von Jahr zu Jahr erhalten wir mehr Anfragen.“

Der verkaufsoffene Sonntag

Die Geschäfte luden ab 12 Uhr mit besonderen Angeboten und Aktionen zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Zudem waren etliche Stände mit dekorativem Sortiment, Holz- und Haushaltswaren und ein Messerschleifer vor Ort. Musikalisches Handwerk ohne technische Zusätze garantierten vier Drehorgel-Spieler, die zum festen Repertoire der Veranstaltung gehören. Mit dem Steigerlied eröffneten sie den Markt. 

Kupferstädter Bauernmarkt: Schleppertreffen, Köstlichkeiten und verkaufsoffener Sonntag

Die Kinder freuten sich neben der obligatorischen Hüpfburg und dem Kinderkarussell vor allem über den Kettcar-Parcours. „Wir sind eine familienfreundliche Kommune. Alle Beteiligten haben sich wieder tolle Aktionen und Angebote einfallen lassen“, sagte Bürgermeister Thomas Eckhardt. Isabell und Julia Tanz aus Sontra boten in der Niederstadt bemalte Kürbisse an. „Meine Großeltern hatten ein Stück Land, auf dem immer Kartoffeln angebaut wurden. Aber mit der Zeit wurde das zu zeitintensiv, und so haben wir uns auf Kürbisse spezialisiert“, sagte Julia Tanz.

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