Neuer Standort für Kupferstädter Adventsmarkt

Markt rund um die Kirche

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Pfarrer Joachim Hartel und Pfarrer Johannes Meier zeigen die handgefertigte Krippe von Rudi Kraft (mitte), die im Rahmen des Kupferstädter Adventsmarktes am 8. Dezember gewonnen werden kann.

Sontra. Unter dem Namen Kupferstädter Adventsmarkt findet in diesem Jahr der Sontraer Weihnachtsmarkt am 8. Dezember im neuen Rahmen statt: Zum ersten Mal ist er rund um die evangelische Stadtkirche angesiedelt.

Mit Ständen und Aktionen der Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels, der Schulen und Kindergärten, von Vereinen und Verbänden sowie in Zusammenarbeit mit den Kirchen wurde ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Mit einer ökumenischen Andacht beginnt der Markt um 13 Uhr, bevor er um 13.45 Uhr durch Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer offiziell eröffnet wird.

Einer der Höhepunkte ist die Krippenausstellung im Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Maria, für die Pfarrer Joachim Hartel viele verschiedene Krippenmodelle sucht. „Die Ausstellung soll so bunt werden wie die Gemeinde selbst, wir suchen dafür nicht nur die schönsten Modelle“, so Pfarrer Hartel. Die Krippenausstellung wird am Kupferstädter Adventsmarkt eröffnet und kann bis zum 16. Dezember bestaunt werden. „Wer seine Krippe einer breiten Öffentlichkeit zeigen und uns so unterstützen möchte, kann gerne auf mich zukommen, wir freuen uns über jede Teilnahme“, so Pfarrer Hartel weiter. Vier selbstgemachte Krippen werden von Rudi Kraft zu sehen sein, aber damit nicht genug: Eine der Krippen wird im Rahmen des Kupferstädter Adventsmarktes verlost. Rund 120 Stunden Arbeit hat Rudi Kraft in die Krippe mit dem Titel „Wellkopf Pingenfeld Sontra“, welcher auf die Bergbaugeschichte von Sontra zurückgeht, investiert und darin auch viele Stücke aus seinem Garten verarbeitet. Um die Krippe zu gewinnen, kann man in Kürze in den Geschäften der Stadt sowie auch auf dem Markt vor Ort am 8. Dezember Weihnachtspostkarten für einen Euro kaufen und bekommt ein Los geschenkt. Das Geld soll den Kindergärten der Stadt zugute kommen.

100 Jahre alte Krippe

Weiter soll eine von Ernst Weis restaurierte Krippe Teil der Ausstellung sein, die rund 100 Jahre alt ist und seit Jahrzehnten zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt wird.

Um die evangelische Stadtkirche und die vielen kleinen Buden findet ebenfalls ein großes Programm statt, das sehr musikalisch ausfällt: Zu hören sind unter anderem der Posaunenchor, die Chorvereinigung, die Hänselsänger, die Ulfener Jungs sowie ein Adventskonzert, bei dem alle Bürger mitsingen dürfen. Für die Kinder findet ab 17 Uhr ein Lampionumzug statt und um 17.30 Uhr folgt die Bescherung durch den Nikolaus.

Von Sonja Berg

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