Flugunfalluntersuchung wurde abgesagt - Regierungspräsidium überprüft Ausbildung und Flugplatz

Nach der Bruchlandung: Segelflugausbildung in Sontra ruht auf Anweisung des RP

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Das Segelflugzeug Typ ASK 13

Sontra. Nach dem Flugzeugabsturz auf dem Segelfluggelände Dornberg bei Sontra wird das Fluggelände nicht mehr vom Bundesamt für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig untersucht

„Der Pilot ist nur leicht verletzt, da haben wir von einer Untersuchung abgesehen“, sagt der Pressesprecher des Bundesamtes, Jens Friedemann, auf Anfrage. Allerdings ruht derzeit auf Anweisung des Regierungspräsidiums Kassel (RP) der Ausbildungsbetrieb der Segelflugschule. Ein Gespräch mit dem RP über den Flugunfall ist für heute angesetzt. Dies teilt RP-Pressesprecher Jörg Wiegel auf Anfrage mit.

Der Verkehrsdienst der Behörde aus Kassel ist unter anderem zuständig für die Zulassung des Flugplatzes und die Genehmigung der Flugausbildung. Ein Vertreter des Vekehrsdienstes will sich nun in Sontra ein Bild vom Flugplatz und der Flugausbildung machen. Sollte alles in Ordnung sein, wird die Ausbildung in Sontra wieder frei gegeben, sagte Wiegel.

Ein 16-Jähriger Flugschüler aus Rotenburg hat am Samstagnachmittag mit einem Segelflugzeug beim Landeanflug eine Bruchlandung hingelegt „Man kann zum genauen Unfallhergang noch nichts sagen, er war wohl einfach zu niedrig“, sagt Karl-Heinrich Geilfus, Vorsitzender der Segelflugschule in Sontra. Er sei einfach nur froh, dass dem jungen Piloten nichts passiert ist. (dir)

Bilder von der Unfallstelle

Bruchlandung am Flugplatz Sontra - 16-Jähriger leicht verletzt

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