Fünf Gründe, warum der Radweg so toll ist

Der neue Radweg Nentershausen-Sontra: Ein Paradies für Radler

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Begeistert: Auch Hagen Döring aus Nentershausen hat den neuen Radweg schon getestet: Endlich muss er mit seiner Frau Birgit nicht mehr die gefährliche Landstraße nutzen. Auf der Straße mussten sie auch fahren, als ihre Kinder noch klein waren. 

Nentershausen/Sontra. Für die Gemeinde Nentershausen ist mit dem Radweg von Nentershausen über Weißenhasel nach Sontra-Hornel ein Traum in Erfüllung gegangen. Schon vor 25 Jahren war er im Gespräch. Jetzt ist er Wirklichkeit geworden.

Viele haben dafür gekämpft. Der Weg ist asphaltiert. Bis Ende nächster Woche werden die Randstreifen geschottert. Wir haben die Strecke getestet. Es gibt mindestens fünf gute Gründe, warum der Weg den Radlern ans Herz wachsen wird:

1. Der Weg öffnet Nentershäusern und Gästen das Tor zur Radler-Welt: Mit dem neuen Radweg gibt es nun über Sontra-Hornel statt Notlösungen eine sehr gute Anbindung an das Radwegenetz Richtung Werra und Fulda sowie die dortigen zahllosen Attraktionen – auch wenn der weitere Weg Richtung Rotenburg und Bebra noch mühsam ist. Touristen und Gäste aus der Region können umgekehrt auch Nentershausen mit der Tannenburg und seinen schönen Parks, Spielplätzen und den Einkehrmöglichkeiten gut mit dem Rad erreichen und erkunden. Auch in Weißenhasel gibt es am Wegesrand einen attraktiven Platz für alle Generationen.

2. Der Weg durch das Haselbach-Tal ist romantisch : Der neue Weg führt die Radler durch eine idyllische Landschaft am Haselbach entlang. Auch Fischreiher sind Gäste in dem Tal. Immer wieder lohnt sich in den Dörfern ein Halt vor Häusern oder Grundstücken, die ungewöhnlich gestaltet sind.

Der Weg ist nicht nur für Radler gut nutzbar: Das macht diese Wandergruppe aus Bebra und Lispenhausen deutlich.

3. Jetzt endlich sind die Radler sicher unterwegs: Die Sicherheit der Radfahrer war all die Jahre das zentrale Argument für den Bau eines Radweges. Bislang mussten Radler die Landesstraße nutzen, auf der der Autoverkehr eine große Gefahr war.

4. Für Radler sind die Bedingungen ideal: Der Weg verläuft im Tal. Die Steigungen sind minimal. Auf der neuen Piste rollen die Räder natürlich besonders leicht. Auf die Hauptstraße muss kein Radler mehr. Am Ortseingang von Weißenhasel fahren sie wenige Meter an der Ortsdurchfahrt – hier teilen sie sich den extra breiten Bürgersteig mit den Fußgängern, berichtet Bürgermeister Ralf Hilmes. Die Strecke von Nentershausen nach Sontra-Hornel ist etwa fünf Kilometer lang. Die Beschilderung ist bestellt. Die Strecke ist bereits jetzt nutzbar. Offiziell freigegeben werden soll sie Ende Oktober oder Anfang November. Im Frühjahr wird sie dann mit einem schönen Fest offiziell eingeweiht.

5. Das Radeln auf dem Weg macht einfach Spaß: Es ist ein seltsames und schönes Gefühl zugleich: Plötzlich kann man mit dem Rad entspannt Richtung Nentershausen radeln. Das ist fast unglaublich – aber wahr.

Von René Dupont

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