Sontras Senioren sind sicherer

Fragen und Antworten zur neuen Verkehrsregelung am Awo-Seniorenzentrum Sontra

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Neue Regelung: Wer ab der Kreuzung zur Husarenallee/Lindenauer Straße die Schloßstraße weiter in Richtung Wichmannswiese und Awo-Seniorenzentrum fährt, darf den gleichen Weg nicht mehr zurücknehmen. Dies ist jetzt eine Einbahnstraße. 

Sontra. Die Bewohner des Awo-Seniorenzentrums Sontra kommen jetzt sicherer zu Fuß in die Innenstadt. Wir klären de wichtigsten Fragen zur neune Verkehrsführung.

Die Schloßstraße in Sontra ist seit Kurzem ab der Kreuzung zu Husarenallee und Lindenauer Straße Richtung Wichmannswiese eine Einbahnstraße.

Das hilft den Bewohnern des dortigen Awo-Seniorenzentrums dabei, sicherer in die Innenstadt zu gelangen. Was noch fehlt, ist ein Fußgängerüberweg. Zudem steht eine weitere neue Verkehrsregelung in Sontra an. Fragen und Antworten dazu:

Was war die Intention, die hinter der Änderung steckt?

Es ging von vornherein darum, dass besagter Abschnitt der Schloßstraße bis zum Altenheim nur noch in eine Richtung befahrbar sein soll. „Da es aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und des fehlenden Gehwegs in der Vergangenheit immer wieder zu kritischen Verkehrssituationen gekommen ist“, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite mitteilt. Durch diese Neuregelung sei die Anliegerstraße Wichmannswiese, die vorher schon teilweise eine Sackgasse gewesen ist, nun insgesamt nicht mehr durchgängig befahrbar.

Wie steht das Awo-Seniorenzentrum dazu?

„Wir sind sehr dankbar und haben das dem Bürgermeister auch schon überbracht“, berichtet Einrichtungsleiterin Anette Schmidt. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung. Denn auf dem engen Abschnitt der Schloßstraße hätten Senioren mit Rollator oder im Rollstuhl häufig Probleme gehabt, Autos auszuweichen. Erst recht, wenn diese von beiden Seiten gekommen sind. „So ist jetzt alles überschaubarer und sicherer“, sagt Schmidt. Sie bekräftigt dabei auch, wie wichtig es ist, dass die Bewohner gefahrlos in die Innenstadt kommen. „Der Gang zum Einkaufen bedeutet für Senioren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

Wo besteht noch Verbesserungsbedarf?

Schon länger wünschen sich Anette Schmidt und Bürgermeister Thomas Eckhardt einen Fußgängerüberweg weiter unten über die Schloßstraße auf Höhe der Firma Geilfus. Denn auch die muss auf dem Weg in die Innenstadt überquert werden. Doch dafür fahren statistisch gesehen zu wenige Autos entlang; auch die Fußgängeranzahl reicht nicht aus, um die Auflagen zu erfüllen. „Der Überweg wäre zwar wünschenswert, aber wir sind jetzt auch schon ein Stück weiter“, so Schmidt. Ihr Personal begleite die Senioren immer auf ihren Routen in die Stadt. „An diesem Punkt schauen wir dann eben besonders gründlich nach links und rechts.“

Was wird in Sontras Verkehr bald noch geändert?

An der Göttinger Straße wird in Abstimmung mit Kreis, Polizei und Hessen Mobil aus befristetem ein dauerhaftes Halteverbot. Sontras Hauptamtsleiter Jürgen Kniepkamp erklärt, dass es durch geparkte Fahrzeuge und gestiegenes Verkehrsaufkommen vermehrt zu gefährlichen Situationen gekommen sei. Wie Kontrollen ergaben, wird durch den Wegfall der Autos am Straßenrand nicht häufiger zu schnell gefahren. Bürgermeister Eckhardt glaubt, dass die Geschwindigkeitsmessanlage mit Anzeige dafür entscheidend ist.

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