Ortsbild hat sich verändert

Ortsdurchfahrt von Wichmannshausen nach 15 Monaten endlich fertig

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Arbeiteten hervorragend zusammen: (von links) Klaus Wiegand (Geschäftsführung Küllmer Bau), Roland Lentz (Werra-Meißner-Kreis, Betreuung der Baumaßnahme), Lars Mangold (Küllmer Bau), Michael Krause (KMO Ingenieure), Stefan Morgenthal (KMO Ingenieure), Herbert Cebulla, Volker Stein (Fachbereichsleiter Bauen und Finanzen) und Thomas Eckhardt. 

Wichmannshausen. Nach 15-monatiger Bauzeit mit Winterpause fand jetzt die Übergabe der neuen Ortsdurchfahrt von Wichmannshausen statt.

 „Es war eine sehr gute Zusammenarbeit“, sagt Stefan Morgenthal und stößt auf große Zustimmung. Seit Mai des vergangenen Jahres hatte sich mit der Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Sontra und des Werra-Meißner-Kreises in vier Bauabschnitten vieles im Ort verändert.

So erneuerte die Stadt Sontra zirka 480 Meter Kanal, 11 000 Meter Wasserleitung und 120 Hausanschlüsse im Bereich der Eschweger Straße. Während der Arbeiten versuchte man dafür zu sorgen, dass die Häuser weitestgehend erreichbar blieben und Ausfälle bereits früh angekündigt wurden. Bürgermeister Thomas Eckhardt und Ortsvorsteher Herbert Cebulla danken den Einwohnern für ihr großes Verständnis und sind froh über die abgeschlossenen Maßnahmen, die den Ort aufwerten und zu denen auch Schritte zur Barrierefreiheit zählen.

„Das gehört der Vergangenheit an“, weiß Stefan Morgenthal, Geschäftsführer KMO Ingenieure, mit Blick auf den vorherigen Zustand der Straße, und fügt hinzu, dass es sich bei den Bushaltestellen Wichmannshausens, an denen nun bis zu drei Busse halten können, um zentrale Umsteigepunkte handelt. Die vier Bushaltestellen wurden nun mit weiteren Stellen der Gehwege barrierefrei ausgebaut, verfügen über Absenkungen und taktile Streifen, damit sie auch für Menschen mit Sehbehinderung erkennbar sind. Der Umbau der Bushaltestellen wurde dabei anteilig aus Landesmitteln bezuschusst.

Die Stadt Sontra erneuerte 2500 Quadratmeter Straße und 900 Quadratmeter Gehweg, während der Werra-Meißner-Kreis den Ausbau von zirka 550 Metern des nördlichen Teils der K 25, Eschweger Straße, mit etwa 3000 Quadratmetern Schwarzdecke zu den Gesamtkosten von zirka 120 000 Euro übernahm. Im Bereich der K 25 wurde die Wasserversorgung komplett durch die Stadt Sontra erneuert. Zudem zählten der Vollausbau der Kurzen Gasse und Straßenbau der Ringstraße zu den Aktionen der vergangenen Monate.

Die Gesamtkosten für die Stadt Sontra belaufen sich auf etwa 1,4 Millionen Euro, wobei eine anteilige Förderung für den städtischen Teil der Eschweger Straße von bis zu 144 700 Euro aus Landesmitteln erfolgt. Ein großes Lob sprach Herbert Cebulla den Polieren von Küllmer Bau aus und dankte Diplom-Ingenieur Michael Krause, Geschäftsführer KMO Ingenieure GmbH, und Stefan Morgenthal dafür, dass es einen wöchentlichen Besprechungstermin gab und stets jemand bereitstand. (esr)

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