86 500 Euro wurden investiert

SG Sontra und Stadt sanieren Clubhaus - Gebäude strahlt jetzt in Vereinsfarben

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Freuen sich über das Ergebnis der Clubhaus-Sanierung: (von links) Vorsitzender Wilfried Schlund, Bürge rmeister Thomas Eckhardt und Vorsitzender Tim Jeanrond.

Sontra – Die SG Sontra und die Stadt haben das Clubheim des Vereins rundum saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 86 500 Euro.

1988 wurde das Clubhaus der SG Sontra eingeweiht. Bürgermeister Gerhard Büchling freute sich damals: „Das Clubheim wird den Sportlern Auftrieb geben und auch die Geselligkeit pflegen.“ Der Sportkreisvorsitzende Willi Michel sprach von einem „großen Werk“, wohingegen Horst Schott, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses, das Clubhaus als ein „Muss“ ansah. Vereinssprecher Gerhard Richter bedankte sich beim damaligen Vorsitzenden Georg Blaschzok im Namen aller Vereinsmitglieder: „Du warst der Motor des Projekts.“

Dann passierte jahrelang nichts mehr. Verschleiß, Schäden und längst überholte Technik ließen das Gebäude zu einer Bruchbude werden. Dies hat sich nun geändert. Der Verein, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, hat nach 31 Jahren längst überfällige Sanierungsarbeiten in Zusammenarbeit mit der Stadt erfolgreich abgeschlossen.

86 500 Euro in Jahrhundertprojekt investiert

Rund 86 500 Euro wurden in das Jahrhundertprojekt investiert. Das Ergebnis lässt sich sehen: Das Clubhaus strahlt nun mit den Vereinsfarben um die Wette – mit garantiert geringeren Nebenkosten. Wilfried Schlund, Initiator und Zweiter Vorsitzender der SG Sontra, kann zufrieden sein. Er hat in der Vergangenheit jeden Stein genau umgedreht, überlegt und mit viel Liebe zum Detail geplant.

Wochenlang, monatelang – und mit Erfolg. Das Clubhaus an der Jahnstraße hat er mit vielen Helfern runderneuert und energetisch für die Zukunft ausgestattet. Ob Strom, Heizung, Fenster oder die Duschkabine – an vielen Ecken wurde erfolgreich gewerkelt und geschraubt.

Während die Kabine gestrichen wurde, entstanden zwei komplett neue Duschkabinen mit neuen Fliesen und Außenlüftern. Alle Fenster, auch im Verkaufsraum, der eine neue Küche von der Firma Persch bekam, wurden mit einbruchsicherem Glas ausgestattet. Die Stromversorgung wurde neu überdacht. Neue Verteiler und Anschlüsse wurden verlegt.

„Wir heizen nun mit einer Hightech-Anlage, die durch einen besonderen Boiler warmes Wasser erzeugt“, erzählt Schlund, der sich sicher ist, dass kalt Duschen der Vergangenheit angehört. „Ich möchte mich bei den Helfern, Unternehmern, dem Sachbearbeiter Becker und Bürgermeister Thomas Eckhardt bedanken für ihre Unterstützung bei der Planung und Umsetzung“, sagte Schlund abschließend.   

VON MARVIN HEINZ

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