Krippengruppe des katholischen Kindergartens in Sontra wurde eingeweiht

Mit Sonni durch den Tag

Große Freude: Die Sonnengruppe freut sich über neue Räume. Maskottchen Sonni hat die kleine Aurelia schon ins Herz geschlossen. Fotos:  Deppe

Sontra. Die 65 Kinder der Kindertagesstätte in Sontra haben seit Montag offiziell sieben kleine Nachbarn. Denn in den neu geschaffenen Anbau sind gestern sieben Kinder zwischen einem und zwei Jahren eingezogen. Sie werden in einer Krippengruppe betreut.

Seit Anfang August besteht die sogenannte Sonnengruppe, die bislang übergangsweise im Turnraum untergebracht war. Zwei Kinder stoßen in diesem Jahr noch dazu, zehn Plätze gibt es insgesamt.

Ein Dreivierteljahr haben die Arbeiten am Haus an der Vimoutierstraße gedauert, von denen jetzt nur noch das neu sprießende Gras im angrenzenden Garten zeugt. Dort soll einer der Berührungspunkte zwischen Kita- und Krippenkindern entstehen. „Die Zusammenführung gehört zu unserem Konzept“, sagt Cornelia Brandt, Leiterin der Kindertagesstätte, „wir sind ein Haus, und da wollen wir zusammenwachsen.“

Betreut wird die neue Gruppe von den Erzieherinnen Jennifer Siebert, Kim Klippert und Cordula Müller. „Feste Bezugspersonen sind für die Kleinen ganz wichtig“, sagt Brandt. Und neben den Erzieherinnen gehört auch Puppe Sonni seit Sonntag mit dazu, sie ist Maskottchen und Talisman der Gruppe zugleich. Gleich drei Räume stehen der Gruppe jetzt zur Verfügung: ein Gruppenraum, in dem gegessen und gespielt wird, ein Waschraum und ein Schlafraum.

Täglich von 7 bis 16.30 Uhr ist die Gruppe geöffnet. Die Zeit, in der Eltern ihre Kinder in die Betreuung bringen, ist flexibel. „Noch können sie sich das einfach aussuchen“, sagt Brandt, doch wenn Anfang Januar das Kinderförderungsgesetz (Kifög) in Kraft tritt, sei das nicht mehr so einfach. Ein gestaffeltes Preismodell würde die Flexibilität in der Betreuung leider deutlich einschränken.

Einweihung mit Gottesdienst

Gefeiert wurde die Einweihung mit einem Gottesdienst am Sonntag. Der Fuldaer Prälat Christof Steinert segnete die Kitaräume und übergab ein Kreuz, das er von einer Reise nach Jerusalem mitgebracht hatte. In großen Zelten wurden die rund 120 Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgt. Eine Bastelaktion und eine Fotoschau gehörten ebenso zum Programm wie von allen Kindern gemeinsam eingeübte Lieder.

Von Lasse Deppe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare