Breitwiesn

Glas statt Plastik: Warum die ASH für ihre Cocktails viel Mehrarbeit in Kauf nimmt

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Bieten die Cocktails in Gläsern an: (von links) Axel Fahnert Bürgermeister Thomas Eckhardt und Joachim Lindemann. 

Für die Umwelt  hat die Aktionsgemeinschaft Sontraer Handel  ihr Konzept zur Breitwiesn-Cocktailparty umgestellt. Statt Plastikbecher gibt es jetzt Gläser. Das bedeutet mehr Arbeit. 

„Schon seit Jahren haben wir uns über den Müllberg geärgert, den wir mitproduziert haben. Damit ist jetzt Schluss“, sagt Axel Fahnert vom ASH-Vorstand. 

Wenn die Aktionsgemeinschaft in diesem Jahr am Samstagabend ab 21 Uhr zum achten Mal die beliebte Cocktailparty auf der Breitwiesn organisiert, werden Einwegartikel aus Kunststoff nicht zu finden sein. Auch die Trinkhalme sind nicht mehr aus Plastik, sondern aus Papier.

Die Handwerker und Händler sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit echten Cocktailgläsern am Start, um ihre breite Auswahl an leckeren Cocktails an den Mann zu bringen. Und wenn mal alle Gläser genutzt sind? „Das ist kein Problem“, sagte Fahnert und zeigte auf die passende Gläserspülmaschine, die stets in unmittelbarer Nähe steht.

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Laut Joachim Lindemann von der ASH bringt die Umstellung viel Mehrarbeit mit sich: „Das alles erhöht unseren Personalaufwand, aber es ist es uns wert.“ Das Thema Nachhaltigkeit ist bei der Handelsgemeinschaft aktueller denn je. Eine Anschaffung von Tassen ist in Planung, die unter anderem für den Kupferstädter Adventsmarkt genutzt werden können. „Allen Beteiligten ist ein nachhaltiges Feierverhalten wichtig“, so Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Von Marvin Heinz

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