Sontra - Ideen für Bahnhof, Zigarrenfabrik und Hesse-Villa

Hesse-Villa

Für drei Stadtbild prägende Gebäude - den Bahnhof, die Zigarrenfabrik und die Hesse-Villa hat Sontra Ideen entwickelt. 

Sontra. 

Drei das Stadtbild prägende Gebäude in Sontra stehen seit vielen Jahren leer und verfallen: der Bahnhof, die frühere Zigarrenfabrik und die Hessen-Villa. Mittlerweile gibt es Ideen, was mit den Häusern passieren soll.

Wirtschaftsförderer und Interessenten haben sich getroffen  

Vertreter des Hessischen Wirtschaftsministeriums, der HA Hessen Agentur, des Landesamts für Denkmalpflege, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Stadt sowie drei private Kauf-Interessenten haben sich jetzt getroffen, um Lösungsstrategien zu entwickeln. Die Villa Hesse stand 18 Jahre leer, der Bahnhof über 20 Jahre und die Zigarrenfabrik mehr als 15 Jahre.

Barrierefreies Wohnen und gewerbliche Nutzung 

Um diese drei Sontraer Gebäude geht es: (von links) die ehemalige Zigarrenfabrik, die Villa Hesse und der Bahnhof. Fotos: Thomas Eckhardt/nh

„Ziel aller Beteiligten ist es, Konzepte auszuarbeiten für barrierefreies Wohnen oder gewerbliche Nutzungen, um anschließend Fördermöglichkeiten für private als auch öffentliche Bauträger über das Förderprogramm Aktive Kernbereiche, in das die Stadt Sontra aufgenommen wurde, zu generieren“, erklärt Bürgermeister Thomas Eckhardt. Er hofft, dass irgendwann mit dem Umbau der drei stadtprägenden denkmalgeschützten Gebäude ein wichtiger Baustein für die Zukunft Sontras gelegt wird.

Konkretes

Konkrete Ideen: „Wir werden den Bahnhof in das Fördergebiet Aktive Kernbereiche aufnehmen lassen. Das wurde mit dem Ministerium vereinbart, um sowohl für das Bahnhofsgebäude als auch den desolaten Vorplatz Fördermöglichkeiten für künftige private oder öffentliche Investitionen Förderungen zu erhalten. Das schließt aber nicht die Bahnhofsunterführung und die Barrierefreiheit des Bahnhofes mit ein, für die die Deutsche Bahn verantwortlich ist. Hier halten wir den Druck aufrecht, dass zwingend was getan werden muss.“

Pläne für Areal um Regenbogenschule 

Parallel hierzu wird auch für das Areal der ehemaligen Regenbogenschule ein Konzept für den Awo-Kindergarten, die Kirche und weitere soziale Träger erstellt. Dafür stehen Fördergelder mit Quoten zwischen 74 und 90 Prozent in Aussicht. „Durch den Verkauf der Villa, die Bauabsichten der Firma Barwich Bau für barrierefreien Wohnraum in der Zigarrenfabrik und das konkrete Interesse eines Unternehmers an dem Bahnhof sind wir allesamt auf einem guten Weg, dem Ziel des Förderprogramms, lebendige Zentren zu schaffen, ein Stück weit gerecht zu werden. Der Termin macht Mut und Hoffnung zugleich, dass uns dies gemeinsam gelingt und es hoffentlich eine weitere Dynamik für unsere Stadt auslöst“, bilanziert der Verwaltungschef.

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