Beim Fernsehschauen

Ekel-Fund in Knabbertüte: Familie aus Sontra entdeckt tote Maus

Sontra: Familie entdeckt tote Maus in Knabbertüte 
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Kein schöner Anblick zum Nachtisch: Anis Zitoun aus Sontra findet beim Verzehr von Sonnenblumenkernen eine tote Maus in der Verpackung. Lebensmittelmarkt und die Herstellerfirma aus dem Libanon weisen die Verantwortung dafür von sich. 

Beim Fernsehschauen hat eine Familie mit zwei Kindern aus Sontra eine tote Maus in der Knabbertüte entdeckt. Das Päckchen hatten sie gerade frisch geöffnet. 

Einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher mit leckeren Sonnenblumenkernen zum Naschen hatte Familie Zitoun aus Sontra am Freitagabend geplant – bis sie zwischen den Knabbereien eine Maus entdeckte. 

Anis Zitoun fand den toten Nager in einer bis dahin verschlossenen Sonnenblumenkernverpackung. Das Lebensmittelgeschäft in Eschwege und die Herstellerfirma aus dem Libanon weisen die Verantwortung dafür von sich.

Ekel-Fund in Knabbertüte

Zitoun kaufte die verschlossenen Sonnenblumenkerne in einem Eschweger Lebensmittelgeschäft. Er entschied sich, die Kerne von einer libanesischen Firma zu kaufen. Zuhause angekommen saß Anis Zitoun mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf dem Sofa und begann die Sonnenblumenkerne direkt aus der Verpackung heraus zu essen.

Weil es draußen bereits dunkel und auch im Wohnzimmer schummrig war, machte die Familie erst spät den ekligen Fund: eine tote, ausgetrocknete Maus zwischen den Sonnenblumenkernen in der Verpackung. 

„Mir wurde augenblicklich schlecht, meine ganze Familie hatte bereits aus der Verpackung gegessen“, sagt Zitoun. Er hatte vor allem Angst um seine beiden Kinder, dass es ihnen nach dem Verzehr schlecht gehen würde.

Familie aus Sontra entdeckt tote Maus in Knabbertüte

Nach dem erschreckenden Fund fotografierte er sofort die Verpackung zusammen mit der Maus und rief den Marktbesitzer in Eschwege an, bei dem er die Kerne kaufte. Dieser reagierte ebenfalls fassungslos, als er von dem Fund erfuhr.

„Ich kaufe seit vier Jahren bei dem Großhändler meine Produkte ein, und nie hatte ich einen ähnlichen Fall“, erklärt der Verkäufer. Er habe viele weitere Produkte der libanesischen Firma in seinem Sortiment und gehe von einem Einzelfall aus, da die Firma bisher immer Qualitätsprodukte geliefert habe. 

„Ich kann wirklich nichts dafür, die Verpackung habe ich geschlossen geliefert bekommen“, fügt er hinzu. Allerdings werde er den Händler und die Herstellungsfirma kontaktieren und zur Rede stellen. Schließlich sei das rufschädigend für seinen Einkaufsmarkt.

Hersteller sieht sich nicht in der Schuld

Doch auch die libanesische Firma weist die Schuld von sich. Sie würden sauber arbeiten in ihrer Firma und gingen davon aus, dass versucht wurde, der Firma zu schaden, teilte ein Sprecher am Telefon mit.

Anis Zitoun werde in Zukunft weiter in dem arabischen Geschäft einkaufen, jedoch sei er vorsichtiger als vorher. „Ich werde die Tüten der Sonnenblumenkerne künftig genauer untersuchen, bevor ich den Inhalt esse“, sagt Zitoun.

Zwar habe weder er noch seine Familie nach dem Verzehr der Kerne Beschwerden gehabt, dennoch sei es dem Familienvater sehr wichtig auf die Geschichte aufmerksam zu machen.

Von Carolin Eberth

Einen ungewöhnlichen neuen Bewohner hat ein Fachwerkhaus in der Innenstadt von Wolfhagen. Hinweise auf den Neuen geben Nahrungsreste, wie hna.de* berichtet. 

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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