Tourismus spielt dabei eine wichtige Rolle

Stadt ist seit fast 40 Jahren als Luftkurort zertifiziert

Kennen die Vorteile eines Luftkurortes: Claudia Krabbes von Werratal-Tourismus und Bürgermeister Thomas Eckhardt am Ortseingang der Hänselstadt. Foto: Deppe

Sontra. Einmal richtig durchatmen – kein Problem in Sontra. Die Stadt darf sich weiterhin ganz offiziell einen Luftkurort nennen. Ein entsprechendes Zertifikat erhielt Bürgermeister Thomas Eckhardt kürzlich vom Regierungspräsidium Kassel.

Was zeichnet einen Luftkurort aus? 

Ganz einfach ausgedrückt: die gute Qualität der Luft. Wichtig ist aber auch das generelle Klima und das beides zusammen der Erholung und der Gesundheit förderlich sind. Das Prädikat halten Orte vor allem, um den Tourismus anzukurbeln. Sontras Bürgermeister Eckhardt sieht aber noch andere Vorteile: „Es zeigt auch den Menschen, die hier leben, dass sie von ihrer Heimat überzeugt sein können.“

Wie häufig wird das Zertifikat überprüft? 

Die Bestimmungen sehen eine Überprüfung mindestens alle zehn Jahre vor. Dann misst der Deutsche Wetterdienst an mehreren Stellen eines Ortes verschiedene Faktoren der Luftqualität. Sontra ist bereits seit 1976 Luftkurort.

Welche Luftkurorte gibt es im Kreis noch? 

Als Luftkurort haben sich ansonsten nur Germerode in der Gemeinde Meißner und der Witzenhäuser Ortsteil Dohrenbach zertifizieren lassen. Bei letzterem liegt die jüngste Untersuchung aber laut Regierungspräsidium Kassel schon 15 Jahre zurück.

Welche Rolle spielt der Tourismus bei einem Kurort? 

Eine durchaus bedeutende. Auch wenn Sontra keine stationären Kurmaßnahmen bietet, ist der Ort doch gut positioniert. „Wichtig ist eine bestimmte Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten und das Angebot an beispielsweise Rad- und Wanderwegen“, sagt Claudia Krabbes von Werratal-Tourismus. Und beides ist in Sontra schon lange gegeben.

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