Stimmungsvoll und magisch: die Neujahrskonzerte der Ulfener Jungs

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Konzert: Die Ulfener Jungs überraschen ihre Fans immer wieder mit besonderen Einlagen. Zum 28. Mal gibt das Ensemble Neujahrskonzerte. 

Ulfen. Momente, die man immer und immer wieder erleben möchte, standen im Fokus des Neujahrskonzertes der Ulfener Jungs - es waren magische Momente.

„Magische Momente erlebt jeder gerne, bei uns wird heute Abend der Taktstock zum Zauberstab“, so begrüßten Ramona Brenk und Thomas Eckhardt die Besucher in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Sport- und Kulturhalle in Ulfen. Eröffnet wurde der Abend mit dem Stück „Unity Fanfare“ von Otto Schwarz, einem Komponisten, den man bereits von Stücken aus vergangenen Neujahrskonzerten kennt.

Bereits zum 28. Mal veranstaltete die Blaskapelle Ulfener Jungs ihre Neujahrskonzerte und kann damit die Besucher aus nah und fern begeistern: In diesem Jahr waren bereits vor Beginn des ersten Konzertes alle vier Veranstaltungen restlos ausverkauft. „Es ist immer eine schöne Tradition, damit musikalisch ins neue Jahr zu starten, wir kommen schon seit vielen Jahren dafür nach Ulfen“, so Familie Schmidt aus Eschwege.

Vielfältig wie immer präsentierten sich die Ulfener Jungs auch in diesem Jahr, da trifft klassischer Walzer auf Marsch, Popsong auf Musical und Schlager auf Polka. Große Film- und Musicalmomente waren in diesem Jahr das Spezialgebiet des mittlerweile 52-köpfigen Orchesters. Mit Stücken des Musicals Les Misérables von Komponist Claude-Michel Schönberg, hier wurde das Orchester erneut von Martha Buchenau am Gesang unterstützt, startete man das große Kapitel „Magic Moments“. Besonders groß wurden die Momente bei den Melodien, die einen schon im Film nicht mehr loslassen. So gab es ein gefühlvolles und aufwühlendes Medley der Stücke aus Titanic von Komponist James Horner. Ebenso erstklassig war die Interpretation der Stücke von John Williams aus der Star-Wars-Saga: Wenn hier 52 Musiker am Werk sind, klingen die Stücke, vor allem aber das Hauptthema, einfach gigantisch.

Aber auch klassischer ging es an dem Abend zu, so etwa mit dem „Donauwellen-Walter“ von Josef Ivanovici oder „Daheim in Böhmen“, einer Polka von Freek Mestrini. Nico Fischer und Marius Spengler zeigten ihr Können im Tuba-Tiger-Rag, einem traditionellen Solostück für Tuba. Nico Fischer drehte die Tuba beim Spielen einfach mal einmal um sich selbst, ohne beim Spielen abzusetzen.

Lutz Fußangel begeisterte die Besucher mit seinem Saxophon-Solo zum Abschluss im Eighties-Flashback von Paul Murtha. Als Zugabe gab es dann noch den Klassiker „Alte Kameraden“.

Neujahrskonzert der Ulfener Jungs

Am kommenden Samstag um 14 Uhr gibt es wieder ein Kinder- und Jugendkonzert, hier spielen unter anderem der Nachwuchs, das Jugendblasorchester der Ulfener Jungs, aber auch der Chor der Mittelpunktschule Röhrda und die Flötengruppe der Wiesenschule Ulfen. Der Eintritt ist frei.

Wer die Ulfener Jungs live erleben möchte und keine Karte für eins der Neujahrskonzerte bekommen hat, kann sie am 15. März zum Frühlingskonzert in der Wanfrieder Stadtkirche sehen, am 23. Mai beim Konzert zum Heimatfest in Reichensachsen oder am 13. Juni beim Hessentag in Bad Hersfeld.

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