Kinder sollen technisches Verständnis entwickeln

Der Sontraer Stadtteil Breitau bekommt 2020 einen Feuerwehrspielplatz

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So sieht er aus: Das ist ein Beisp ielfoto eines Feuerwehrspielplatzes. 

Der Stadtteil Breitau in Sontra bekommt 2020 einen Feuerwehrspielplatz. Die Mädchen und Jungen sollen technisches Verständnis entwickeln.

Auf dem neuen Spielplatz sollen die Kinder – klar – in erster Linie Spaß haben. „Aber ihnen wird auch erstes technisches Geschick für die Arbeit in der Kinderfeuerwehr vermittelt“, sagt Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Das Projekt wurde im Dorfentwicklungsprogramm erarbeitet. Deswegen gibt es für die geschätzten 60.000 Euro Investitionskosten auch 75 Prozent als Förderung. „Die grundlegende Idee war und ist, damit die Arbeit der Feuerwehr zu stärken und zu würdigen sowie weitere Kinder spielerisch an das Thema heranzuführen“, sagt Eckhardt. 

Sontra kann sich an Bebra orientieren 

Orientiert hat man sich an Vorbildern wie dem bestehenden Feuerwehrspielplatz im Bebraer Stadtteil Gilfershausen. „Dort war unsere Kinder-Feuerwehr schon mal zu Besuch und hatte einen riesigen Spaß.“

Noch steht nicht in Gänze fest, welche Geräte genau auf die Fläche oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses in Breitau kommen. Aber erste Ideen sind ein Feuerwehr-Auto mit einer Rutsche oder ein Schlauchturm mit der Möglichkeit, sich abzuseilen. 

Doch wie kam man eigentlich auf den Standort Breitau? „Die Jugendfeuerwehr ist bei Stadt- und Kreisentscheiden immer vorn dabei und hat Sontra sowie den Werra-Meißner-Kreis schon oft gut bei Landesentscheiden vertreten. Das soll einfach ein Dankeschön an die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Kinder in Breitau sein“, erklärt Verwaltungschef Eckhardt. Andere Orte erhalten in den kommenden Jahren auch neue Spielplätze oder -geräte. 

Sontra soll Abwechslung bieten können 

Aber das Thema Feuerwehr ist für Breitau reserviert. „Unser Ziel ist, weitere thematisch gebundene Spielplätze zu bauen, um den Eltern Abwechslungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu geben und nicht überall dasselbe Angebot vorzuhalten.“ Die bestehenden Spielgeräte vom DGH dann zum zweiten örtlichen Spielplatz wandern. 

„Als Standort in Breitau kam nur dieser infrage, weil auch ein gewisser Platzbedarf besteht“, sagt Thomas Eckhardt. Denn die Feuerwehr wird mit den Kids auch mal mit dem Feuerwehr-Auto anrücken. Vor Ort besteht dann wohl auch die Möglichkeit, einen Schlauch anzuschließen und Löschübungen miteinzubinden.

Spielplatz soll nahe an der Realität sein 

„Der Motto-Spielplatz bietet dem Feuerwehrnachwuchs einen kindgerechten Lernort. Hier spielen die Kinderfeuerwehren der Stadt mit altersgerechter Ausstattung realitätsnahe Übungsszenarien durch. Die Kinder werden dabei für die Bedeutsamkeit und Notwendigkeit einer funktionierenden Feuerwehr sensibilisiert – gerade im ländlichen Raum“, bilanziert Eckhardt. 

Im Idealfall werde dabei die Begeisterung dafür geweckt, sich später aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr seiner eigenen Gemeinde zu engagieren.

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