1500 Atemschutz-Masken für Sontraer Feuerwehr

FFW Sontra Schutzmasken 
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Maskiert und einsatzfähig: Die Feuerwehr Sontra hat jetzt 1500 Einwegmasken und 150 FFP2-Masken, (von links) Marvin Weichgrebe, Daniel Karges.

Die Stadt Sontra hat ihren 270 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr 1500 Atemschutzmasken besorgt. Wichtig sind die vor allem in den Fahrzeugen, wo Abstände nicht eingehalten werden können.  

Sontra.  Die rund 270 aktiven Einsatzkräfte der Sontraer Feuerwehr mit ihren zehn Einsatzabteilungen sind jetzt von der Stadt mit 1500 Einwegschutzmasken und 150 FFP2-Masken ausgestattet worden. Wie Bürgermeister Thomas Eckhard mitteilte, sei die Schutzausrüstung bereits über die Wehrführer verteilt worden.

„Das ist eine wirklich gute Sache“, sagt Stadtbrandinspektor André Bernhardt, der auch das Prozedere im Umgang mit den Masken erklärt. „Jeder, der das Feuerwehrgerätehaus betritt, nimmt sich gleich am Eingang eine Einwegmaske und geht erst dann zu seinem Spind, um sich umzuziehen.“

Einsatzkräfte tragen Masken während der Fahrt zum Einsatzort 

Auch in den Fahrzeugen auf dem Weg zu Einsätzen werden die Feuerwehrleute ab jetzt Masken tragen. „In den Autos lassen sich die Sicherheitsabstände so nicht einhalten“, sagt Bernhardt. Bemannt sind die Fahrzeuge mit zwischen drei und neun Leuten. Überlegt worden sei auch, selbst genähte Masken zu nutzen, der Gedanke war dann aber wieder verworfen worden. Der Aufwand sei zu hoch.

FFP2-Masken bei Kontakt mit Verletzten oder Türöffnungen

Die höherwertigen FFP2-Masken werden die Feuerwehrkräfte dann einsetzen, wenn die beispielsweise bei Verkehrsunfällen Kontakt zu Verletzten haben oder im Fall von Türöffnungen. „Diese Masken sind jetzt in den Fahrzeugen“, so der Stadtbrandtinspektor. Insgesamt sei alles etwas aufwendiger geworden. Die Stadt Sontra hatte die Masken in Abstimmung mit dem Landkreis für ihre Feuerwehrleute bereits vor einigen Wochen bestellt, vorige Woche waren sie eingetroffen. Die Kosten für die Kommune belaufen sich nach Angaben des Bürgermeisters auf rund 2000 Euro. Dafür dürften die Masken aber auch für absehbare Zeit ausreichen. In letzter Zeit hatte die Feuerwehr Sontra nur einen Einsatz.

Übergabe bereits erfolgt

Die Schutzausrüstung steht zunächst nur für die aktiven Einsatzkräfte zur Verfügung, denn der Übungsbetrieb ist derzeit wegen der Corona-Pandemie eh ausgesetzt.

Denn nicht anders als Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen sind auch die Freiwilligen Feuerwehren, aber auch Berufswehren angehalten, diverse Infektionsrisiken für das Coronavirus möglichst zu meiden. „Denn das Schlimmste wäre, wenn eine ganze Einsatztruppe wegen einer Infektion unter Quarantäne gestellt werden muss“, so der Stadtbrandtinspektor. Einzige Ausnahme, so Eckhardt, sei der Angriffsfall. 

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