DNA-Tests laufen

War es wieder ein Wolf? Schaf bei Berneburg und Gänse in Niedergude gerissen

Rissgutachter Gerhard Scholz macht Abstriche für eine DNA-Analyse.
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Rissgutachter Gerhard Scholz macht Abstriche für eine DNA-Analyse.

Wieder hat ein Nebenerwerbslandwirt bei Berneburg ein gerissenes Schaf entdeckt. Ob es von einem Wolf getötet wurde, ist noch unklar. Auch Gänse wurden gerissen.

Ein gerissenes Schaf hat der Nebenerwerbslandwirt Martin Schmidt am Samstag auf seiner Weide zwischen Berneburg und Hübenthal gefunden. Der Dankeröder ist auch Besitzer der kürzlich bei Seifertshausen nachweislich von einem Wolf getöteten Schafe.

Der für den Werra-Meißner-Kreis zuständige Rissgutachter Gerhard Scholz nahm vor Ort DNA-Proben. Erst wenn ein Ergebnis vorliegt, ist sicher zu sagen, ob auch das Schaf bei Berneburg von einem Wolf gerissen wurde.

In Niedergude sind in der Nacht zum Samstag erneut zwei Gänse gerissen worden. Bei dem Geflügelhalter gab es in den vergangenen beiden Wochen vier Angriffe. Über 20 Gänse und Enten starben. Ihr stromführender Schutzzaun ist 112 Zentimeter hoch. Auch hier wird die DNA des „Täters“ geprüft. 

Offiziell gibt es in Hessen noch kein Wolfsterritorium, doch das könnte sich im Bereich des Stölzinger Gebirges bald ändern. Dort gab es zuletzt sechs genetisch bestätigte Risse.

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