Zehn Prozent mehr Besucher in Freibädern

+

Werra-Meißner. Das sonnige Wetter in diesem Sommer hat zu einem Anstieg der Badegäste in den Freibädern im Kreis geführt. Fünf der sechs Freibad-Betreiber sprechen von verbesserten Besucherzahlen.

Durchschnittlich um zehn Prozent sind die Besucherzahlen gestiegen. Kostendeckend arbeitet keines der öffentlichen Bäder. Lediglich Bad Sooden-Allendorf hat einen Rückgang zu verzeichnen.

Statt 27.800 Besuchern kamen lediglich 27.000 Menschen zum Baden in das Freibad in der Rothesteinstraße in Allendorf. "Das liegt an den verringerten Öffnungszeiten", sagt der Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, Helmut Franke. 19 Tage weniger als im Vorjahr war das Schwimmbad 2013 geöffnet. Im Zuge der Schutzschirm-Diskussion hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Öffnungszeiten zu verkürzen und die Preise zu erhöhen.

Die Eintrittspreise wurden im Schnitt um 50 Prozent angehoben. Der Preis der Dauerkarte für Erwachsene hatte sich verdoppelt. Das Ergebnis: Die Einnahmen haben sich um 31.000 Euro erhöht. Insgesamt hat die Stadt 67.000 Euro eingenommen.

Im größten Freibad des Kreises in Witzenhausen war der größte Gästezuwachs zu verzeichnen. 36.000 Besucher kamen seit der Saisoneröffnung im Mai - 4000 Menschen (12,5 Prozent) mehr als im vergangenen Jahr. "Das ist der beste Wert seit drei Jahren", sagt Thomas Meil, Geschäftsführer der Stadtwerke Witzenhausen. An frühere Werte kommt die gute Bilanz 2013 aber nicht heran. 2010 kamen 40.000 Besucher, 2003 waren es 60.000. Das Freizeitverhalten habe sich verändert, mutmaßt Meil. Das Freibad sei im Sommer nicht mehr Lieblingsplatz.

Diesen Trend bestätigen Jürgen Kniepkamp von der Stadt Sontra und Wilhelm Gebhard aus Wanfried. Beide geben an, dass der Dauerkartenverkauf in diesem Jahr zurückgegangen sei. Dafür wurden mehr Tagestickets und Zehnerkarten verkauft.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der Witzenhäuser Allgemeine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare