Zweite Klimaschutz-Messe des Werra-Meißner-Kreises an der Adam-von-Trott Schule

Zum zweiten Mal fand die Klimamesse des Werra-Meißner-Kreises statt, in diesem Jahr an der Adam-von-Trott Schule in Sontra. Die Schule beschäftigten sich mit vielen verschiedenen Themen und stellten ihre Ergebnisse aus.

Sontra. Ganz im Zeichen des Klimaschutzes stand am Donnerstag die Adam-von-Trott Schule in Sontra: Zum zweiten Mal fand die Klimaschutz-Messe an weiterführenden Schulen im Werra-Meißner-Kreis statt.

Alle Klassen der Stufen fünf bis 13 haben sich mit verschiedenen Themen rund um Klima, erneuerbare Energien und Umwelt beschäftigt. Einige der Themen wurden dann zur Messe für alle Schüler vorgestellt.

„Die Adam-von-Trott Schule ist bei Aktivitäten im Sinne der Nachhaltigkeit immer vorne mit dabei und sehr engagiert“, lobte der erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann die Arbeit der Schüler. „Anders wie vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump verbreitet ist der Klimawandel Realität, Wissenschaftler haben dies belegt. Ihr seid die Generation, die erste Folgen des Klimawandels spüren, aber auch noch etwas dagegen tun könnt“, richtete sich Wallmann direkt an die Schüler. Die Erziehung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt sei immer Anliegen der Schule erklärte auch Schulleiterin Susanne Hermann-Borchert.

Aber nicht nur Schüler informierten über verschiedene Themen, auch verschiedene externe Institutionen nutzten die Chance. So war unter anderem die Stadt Sontra, der Kreisbauernverband, Hessenforst, die Ökolandmodellbauregion Hessen und Lotta Milch mit dabei.

Die erste Klimamesse fand im vergangenen Jahr an der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode statt. „Wir wollen, dass die Schüler für das Thema sensibilisiert werden, die Messe ist eine tolle Form und kommt gut bei den Schülern an“, erklärt Wallmann weiter. Die Themen, die die Schüler sich gegenseitig vorstellten, reichten von Windkraft und Windrädern über Wasserkraftanlagen und faire Lebensmittel bis zum Thema Müllvermeidung und Recycling.

Auch das Bienenprojekt der Adam-von-Trott Schule, dass es seit einigen Jahren im eigenen Schulgarten gibt, wurde vorgestellt und verdeutlicht, wie wichtig es für die Umwelt ist, dass es auch in Zukunft Bienen gibt. Im Anschluss konnten die Jugendlichen mit den Experten im direkten Austausch in einer vorbereiteten Diskussionsrunde allerlei wichtiges erfahren.

„Ich erinnere mich, dass wir an einem Umwelttag in 2009 über erneuerbare Energien diskutiert haben, die heute nicht mehr wegzudenken sind“, so der pädagogische Leiter Ludger Arnold. (sb)

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