Zur Eröffnung der Schutzhütte für Ofen und Bäcker gabs köstliche Kuchen

Ein Backhaus für den Ofen

„Hol mich raus, ich bin ja längst gut“ : Stellvertretender Ortsvorsteher Markus Dietrich heizte den alten Ofen tüchtig an, um dann zahlreiche Leckereien zu backen. Foto: W. Skupio

Hasselbach. Bis zum letzten Jahr hatte der zerlegte Ofen 25 Jahre lang in Hasselbach herumgelegen, nun hat das neue Schätzchen neben einem fahrbaren Untersatz auch noch die passende Schutzhütte bekommen. Als im letzten Jahr der Plan gereift war, den Ofen Baujahr 1945 wieder zusammenzubauen und zu reaktivieren, sei das erste Testbacken noch heimlich abgelaufen, um sich bei einem Fehlstart nicht zu blamieren, erzählt Ortsvorsteher Karl-Bernhard Wennemuth. Als dann aber alles gutgegangen sei und man im letzten Spätsommer ein großes Backfest feiern konnte, suchten die Hasselbächer nach einer Möglichkeit des witterungsunabhängigen Backens.

Die nun eingeweihte Schutzhütte bietet vor allem den Bäckern Schutz. Der Ofen, welcher auf einen Pkw-Anhänger montiert ist, soll seine Mobilität beibehalten. Der Ofenanhänger kann also zur Hälfte in die Hütte gefahren werden, ohne dass Rauch in die Hütte gelangt. „Somit steht witterungsunabhängigen, dorfübergreifenden Backveranstaltungen nichts mehr im Weg“, sagte Wennemuth bei der Eröffnung, an der neben Waldkappels Bürgermeister und Ortsvorstehern auch Landrat Stefan Reuß teilnahm.

Schließlich hat die Sparkassenstiftung das Backhaus mit 4000 Euro gefördert, deren Vorsitzender Reuß ist. Gebührend gefeiert wurde die Eröffnung anschließend natürlich mit Kuchen und Speckkuchen, frisch aus dem dorfeigenen Backofen.

Von Wolfram Skupio

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