Dritte Gemarkungswanderung rund um die „Flächengroßstadt Waldkappel“

Sie waren mit dabei: die Teilnehmer an der Gemarkungswanderung. Foto: privat

Waldkappel. Am 3. Oktober 2017 war es wieder soweit – der vorletzte Teil der großen Gemarkungswanderung „Rund um unsere Flächengroßstadt Waldkappel“ stand an. Pünktlich um 10 Uhr traf sich die 45 Mann/Frau starke Gruppe in Eltmannsee.

„Angenehme Wandertemperaturen, aber ein bedeckter Himmel, mal sehen was uns der Tag bringt“, dachte man anfangs. Ein paar Begrüßungs- und Informationsworte seitens des Wanderführers und schon wanderten die Teilnehmer Richtung Diemerode zur Gemarkungsgrenze. Dieser folgend ging es über die „Hochebene“ von Eltmannsee Richtung Stölzingen. Auf der Königswalderstraße wurde erst einmal ein Rundblick gen Osten genossen.

Die Grenze immer links neben der Gruppe liegenlassend ging sie den Forstweg bis zum Zylindermännchen kurz vor der Stölzinger Höhe entlang. Hier traf man auch auf die von Bebra herkommende Franzosenstraße. Dem Zylindermännchen, welches auch zufällig zu Hause war und seinen Platz in der alten Eiche eingenommen hatte, wurden ein paar grüßende Worte zugeworfen.

Kurze Rast

Eine kurze Rast mit kleinem Frühstück brachte schnell die verbrauchten Kräfte zurück, sodass es ohne Verluste weitergehen konnte. Den Parkplatz Stölzinger Höhe querend folgten die Wanderer der Franzosenstraße Richtung Herlefeld. Bei dem Funkturm erreichten sie mit 486 Metern erst mal den höchsten Punkt der gesamten Wanderung und gleichzeitig den Drei-Kreise-Grenzpunkt Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder Kreis.

Über den eventuell zukünftigen Standort einer Großwindmühle im geplanten Windmühlenpark Stölzingen-Eisberg ging es wieder bis zur Franzosenstraße. Kurz vor dem Potsdamer Platz stießen die Wanderfreunde auf die von Stolzhausen kommende Teerstraße, welche sie nach und durch Stolzhausen und weiter nach Gehau führte.

Kurz vor dem Ziel Dürerhof in Gehau erwischte sie dann doch noch ein kurzer, aber starker Regenschauer. Doch dieser konnte die gute Laune in der Gruppe dann nicht mehr verderben. „Auf dem Dürerhof wurde unsere Gruppe von Norbert Rust und seinem Team mit allerlei leckeren Essen und Getränken empfangen. Einige schöne und gemütliche Stunden wurden hier noch verbracht“, so die Organisatoren.

Die richten Dank an alle Wanderfreunde für diese Tour, an Felix Vögtlin, der ihnen kostenlos die Räumlichkeiten des Dürerhofes zu Verfügung gestellt hat und nicht zuletzt an Herrn Rust mit seinem Team für die großartige Bewirtung. „Leider gehen solche Tage immer viel zu schnell zu Ende. Aber nicht verzagen – weiter geht es am 1. Mai 2018 zum letzten Teil unserer Gemarkungswanderung. Dann heißt das Ziel: Hetzerode.“

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