Fingerfertige Ungetüme

Beim Schlepperrennen in Gehau übten sichTreckerfahrer in Geschicklichkeit

Kniffliges Unterfangen: Unter den gespannten Blicken der Zuschauer versucht Erik Eggert aus Schemmern mit seinem Fendt die Wippe auszubalancieren, was bei diesem Trecker aufgrund seiner enormen Masse nahezu unmöglich ist. Foto:  Gudrun Skupio

Gehau. Für eine Mordsgaudi sorgte am Wochenende die kleine Waldkappeler Gemeinde Gehau: In Scharen strömten die Besucher bei schönstem Sonnenschein in den Ort, um dem Kräftemessen der Schlepper aus nah und fern beizuwohnen.

Insgesamt 21 Teilnehmer auf den unterschiedlichsten Treckern konnte der Festausschuss aus Jugendclub, Schützenverein und Feuerwehr begrüßen. „Leider haben wir einige kurzfristige Absagen erhalten, da viele Bauern bei dem guten Wetter Silo machen müssen“, erzählt Berthold Ostermann, der mit seinem Organisationsteam 1998 zum ersten Mal den Geschicklichkeitsparcours für Schlepper ausrichtete.

„In diesem Jahr besteht die Aufgabe darin, mit einem Eimer voller Wasser, der hinten am Trecker befestigt wird, eine Hindernisbahn entlangzufahren, anschließend einen Hau-den-Lukas mit dem Eimer auszulösen, auf einer Linie direkt zum Stehen zu kommen und danach eine Wippe auszubalancieren“, erklärt Ostermann. Anschließend musste ein Luftballon mit dem Reifen zerplatzt und eine Kuh gemolken werden.

Der so gefüllte Humpen wurde bis zum Rand eine Bahn entlang gestoßen und danach das Wasser mit dem restlichen Wasser vom Schlepper in einen Eimer auf einem Stamm gegossen. Nachdem ein Nagel in einen Baumstamm gehauen und ein Luftballon mit einem Hammer zerplatzt wurde, stoppte die Zeit. Zu gewinnen gabs wahlweise ein halbes Schwein oder 50 Liter Bier für die Teams, sowie gesponserte Sachpreise für die jeweiligen Einzelstarter.

 Bei der Schau alter Schlepper konnten die Besucher unter anderem einen seltenen Trecker von Porsche bewundern, der als Volkstraktor angedacht war, es jedoch nie soweit brachte. (gus)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare