Fische sterben in der Schemmer

Schemmern. Hunderte tote Forellen sind nach dem Großbrand eines Bauernhofes in der vergangenen Woche im Waldkappeler Ortsteil Schemmern aus dem Bach Schemmer geborgen worden. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind die Untere Wasserbehörde sowie die Lebensmittelüberwachung sofort über das Fischsterben in dem Gewässer informiert worden.

Die Fische aus einem benachbarten Fischteich, der privat genutzt wird, werden jetzt von der Lebensmittelaufsicht untersucht. Bis dahin rät die Behörde vom Verzehr der Fische ab.

An dem Sonntag vor einer Woche waren in der Ortsmitte von Schemmern ein Stall und eine Scheune komplett niedergebrannt. Der Bach Schemmer verläuft in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Hof. Wie der Wehrführer von Schemmern, Michael Jacob, berichtete, sei durch das Löschwasser zunächst die Güllegrube vollgelaufen und anschließend weiteres Löschwasser in großen Mengen in den Bach geflossen.

Darüber, was für Materialien in der Scheune gelagert waren, die durch das Wasser gelöst und weggespült wurden, konnte Jacob keine Angaben machen. Er geht aber davon aus, dass es sich um Dünger gehandelt hat.

Die Schemmer entspringt einer Quelle, die etwa 500 Meter oberhalb des Hofes liegt und minütlich etwa 11.000 Liter Wasser spendet.

Von Stefanie Salzmann

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