Heinrich Sennhenn ist seit 38 Jahren Ortsvorsteher von Hetzerode

Heinrich Sennhenn Hetzerode
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Erstmal allen einen ausgeben: So startete Heinrich Sennhenn seine Amtszeit als Ortsvorsteher von Hetzerode vor 38 Jahren. 

Hetzerode – 38 Jahre ist Heinrich Sennhenn Ortsvorsteher mit Leib und Seele im Waldkappler Ortsteil Hetzerode. Das Dorf, in dem er vor 69 Jahren auf die Welt kam und bis zum letzten Tag leben möchte. „Ich fühle mich dem Dorf und den Einwohnern sehr verbunden, deshalb liebe ich die Arbeit als Ortsvorsteher und setze mich gerne für deren Wohl ein“, sagt Sennhenn. Auch seine langjährige Lebensgefährtin Elvira Bornmann-Edeler kann die Verbundenheit zu Hetzerode humorvoll bestätigen: „Ohne den Hetzeröder Kirchturm, hält es Heinrich nicht lange aus.“

Erste Amtshandlung: Allen erste mal einen ausgegeben

Angefangen hat alles mit der Kommunalwahl im Mai 1981. Damals wurde er für das Amt vorgeschlagen von Lorenz Schäfer und mit Mehrheit gewählt. Glücklich über die Wahl folgte seine erste Amtshandlung: „Erstmal habe ich den Dorfeinwohnern einen ausgegeben“, lacht er.

Gutes Verhältnis zu den 153 Einwohnern

Die folgenden Jahre zeigten, dass er nicht nur das Verhältnis mit den 153 Einwohnern auf Festen und im Alltag sehr gut pflegt, sondern sich auch für das Allgemeinwohl tatkräftig einsetzt. Mit Stolz blickt er nach 38 Jahren auf die Projekte zurück, die während seiner bisherigen Zeit als Ortsvorsteher einen erfolgreichen Abschluss fanden. Ende der 1980er Jahre wurde ein Spielplatz in der Dorfmitte gebaut, der Kirchplatz neu gestaltet, eine Feuerwehrhütte am Sportplatz errichtet und das Dorfgemeinschaftshaus renoviert. Alles unter seinem Motto: „Gemeinsam zum Ziel.“

Bushaltesstelle bis Begrüßungshäuschen 

Weiterhin wurde die Bushaltestelle von der vielbefahrenen Hauptstraße in die Dorfmitte verlegt, ein Feuerwehrgerätehaus gebaut, die Wege zum Friedhof erneuert und neue Begrüßungshäuschen an den Ortseingängen gestaltet. „Die vielen Arbeiten konnten nur mit kräftiger Unterstützung der Einwohner realisiert werden“, betont Heinrich Sennhenn.

Der Dorftreff

Es sei erstaunlich, wie viele Leute aus Hetzerode handwerkliches Geschick besäßen und bereit wären sich für die Allgemeinheit jederzeit einzusetzen. 2014 wurde gemeinsam der Dorftreff gebaut. Ein Platz, an dem vorher ein altes Spritzenhaus stand, wurde somit zum liebsten Treffpunkt aller Einwohner. „Wir finden eigentlich immer einen guten Grund, um uns gesellig zusammenzusetzen in unserem Dorftreff“, schmunzelt der Ortsvorsteher.

Nach 40 Jahren ist Schluss

Nach Ablauf dieser Legislaturperiode ist Heinrich Sennhenn dann 40 Jahren Ortsvorsteher von Hetzerode. „40 Jahre sollten ausreichen, danach mache ich den Weg frei für die jüngere Generation“, sagt er. Die Weichen für einen reibungslosen Amtsübergang seien bereits gestellt. Dann werde Thomas Lenz voraussichtlich seine Aufgaben übernehmen.

Nichts wird sich ändern 

Bis dahin hat er sich zum Ziel gesetzt, den sehr gut angenommenen Dorftreff zu optimieren. Die Frage, was sich für ihn ändern wird, wenn er kein Ortsvorsteher mehr ist, beantwortete Heinrich rasch mit dem Wort „nichts“. Dann werde er auch weiterhin in Hetzerode nach dem Rechten sehen und im ständigen Austausch mit den Einwohnern. bleiben.   Carolin Eberth

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