Kein Geld mehr vor Ort

Die VR-Bank des Kreises baut drei ihrer Automaten ab

Kein Geld mehr: Auch der Automat der VR-Bank in Witzenhausen wird abgebaut. Foto: Nieswandt

Werra-Meißner. Die VR-Bank Werra-Meißner baut drei ihrer Geldautomaten im Kreis ab. Funktionieren tun sie bereits seit Ende September nicht mehr. Von dem Abbau betroffen sind die Automaten in Witzenhausen, Bischhausen und Fürstenhagen.

Das teilt Vorstandsassistentin Melanie Walter auf Anfrage mit. Sie begründet den Abbau damit, dass die Automaten zu schwach frequentiert werden, der Standort sei also aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr förderlich. Ein Volksbank-Mobil, an dem man Geld abheben kann, wird es wohl nicht geben. Die Volksbank befindet sich in Gesprächen mit den Einzelhändlern, um ihr „Nah-und-Bar-Konzept auch in diesen Orten umsetzen zu können. Laut Walter können Kunden dann in Geschäften, die mit der VR-Bank zusammenarbeiten, bis zu 2000 Euro abheben. Dieses Konzept soll auch in Bischhausen im Elektrohandel Vicky Bommhardt und bei Becks Fleischwaren umgesetzt werden. In Fürstenhagen führe die VR-Bank noch Gespräche mit interessierten Einzelhändlern, sagt Walter.

Die Unterhaltung eines solchen Automaten koste zwischen 20 000 und 25 000 Euro pro Jahr. Die Geldautomaten lohnten sich wirtschaftlich gesehen gar nicht, es sei mehr darauf zu achten, ab welchem Grad der Nutzung der Betrieb geschäftspolitisch verantwortet werden kann. Laut Walter geht die Bank pro Automat dabei von einer Verfügung zwischen 4000 und 5000 Euro aus. Der Standort der Automaten hänge von der Nähe zur nächsten Geschäftsstelle sowie der Frequenz von Kunden ab. (lin)

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