Landwirte fahren Fahrrad gegen Krebs

Waren bei der Big Challenge am Start: Jörg Leimbach (links) aus Kirchhosbach und der Sontraer Hendrik Fuchs. Foto: privat/nh

Kirchhosbach/Sontra. Dass Jörg Leimbach aus Waldkappel-Kirchhosbach auch Tage nach seiner 205-Kilometer-Tour mit dem Fahrrad noch Muskelkater hat, nimmt er gerne in Kauf. Denn mit seiner Teilnahme an der Benefizveranstaltung Big Challenge hat er etwas zu einer sechsstelligen Summe für die deutsche Krebshilfe beigetragen.

Dort treffen sich jährlich Hunderte Landwirte und fahren ab 5 Uhr morgens so viele Kilometer Fahrrad wie möglich. „Das Motto ist: Aufgeben kommt nicht in Frage“, sagt Leimbach. „Genau so, wie es für Krebspatienten nicht infrage kommen soll, den Kampf gegen ihre Krankheit aufzugeben.“ Zudem wolle man darauf aufmerksam machen, dass Sport im Allgemeinen eine gute Vorsorge sei.

„Dafür sammelt jeder Teilnehmer dann mindestens 500 Euro Spenden. Bei mir waren es 2015 1100 und 2016 1300 Euro“, berichtet Leimbach. Die Summe für 2018 steht noch gar nicht fest. Denn gespendet werden kann nicht nur vor der Big Challenge, sondern auch danach noch bis 31. August. So lange dauert das Spendenjahr.

„Aber ich bin zuversichtlich, dass wieder eine vierstellige Summe bei mir herausspringt. Ich habe viele Geschäftspartner und Freunde angeschrieben“, so Leimbach, der gemeinsam mit dem Sontraer Hendrik Fuchs für das neunköpfige „Team Ahle Wurscht“ aus Nordhessen am Start war. Insgesamt waren im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen knapp über 200 Teilnehmer mit dabei. In anderen Jahren waren es wegen des zentraleren Standorts in Nordrhein-Westfalen auch schon 300. Seinerzeit kamen mehr als 200 000 Euro an Spenden zusammen. Auch hier steht 2018 noch keine Gesamtsumme fest.

„Aufgrund persönlicher Erfahrungen – mein Vater hatte Krebs, mein Onkel ist daran gestorben – liegt mir viel an der Krebshilfe. Zudem kommt man mit Kollegen, aber auch vielen anderen Menschen ins Gespräch und betreibt Werbung für den Beruf des Landwirts“, sagt Jörg Leimbach.

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