Polizisten informieren über Einbruchsschutz

Mobile Wache tourt durch die Region

Vor Schloss und Riegel: Polizeioberkommissarin Susanne Gottmann zeigte Maritta Gruschka, Birgit Kirschner und Ines Seeger (v.l.), die wirksamsten Verriegelungssysteme. Foto: W. Skupio

Waldkappel. Rund 25 Passanten kamen zur mobilen Polizeiwache, die am Montag Station in Waldkappel gemacht hatte. Kriminaloberkommissar Markus Gebauer und Polizeioberkommissarin Susanne Gottmann brachten nicht nur einen zur Polizeiwache umfunktionierten Wohnwagen mit, sondern machten als ausgebildete kriminalpolizeiliche Fachberater an zahlreichen Anschauungsobjekten deutlich, wie Einbrechern das Handwerk erschwert werden kann.

„Hier haben wir beispielsweise eine Profilrosette. So etwas ist schon für knapp 200 Euro zu haben und verhindert, dass Einbrecher Ihr Türschloss aufbohren oder kaputt hebeln“, erklärt Gebauer, der in zwölf Jahren bei der Spurensicherung verschiedenste Einbruchsmethoden zu Gesicht bekam. Aber auch über Trickdiebstahlfälle klärte das Team auf. Eine Masche der Betrüger sei beispielsweise, sich im Blaumann als Handwerker Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und die Bewohner abzulenken, während ein Komplize Wertgegenstände entwendet.

Neben der Prävention geht es den Polizisten jedoch schlicht und einfach um Präsenz und diskreten, unkomplizierten Bürgerkontakt. Es sei auch schon vorgekommen, dass sich Menschen überraschend den Ordnungshütern anvertrauten, um Straftaten wie beispielsweise Belästigungen zur Anzeige zu bringen, erzählt Gottmann. „Im Wohnwagen können wir dann diskret mit den Menschen sprechen. Wir haben sogar Funk an Bord, um schnell reagieren zu können“, sagt sie.

Wer die mobile Wache verpasst und Fragen zur Einbruchsprävention hat, kann die Experten am Dienstag, den 14. Mai von 11 bis 14 Uhr auf dem Tegut-Parkplatz in Bad Sooden-Allendorf besuchen. Auskunft gibt auch die Polizeidirektion Eschwege. (wrs)

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