Party im Waldkappeler Schuppen gehört zum Weihnachtsfest dazu

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Gut gefüllt: Am ersten Weihnachtsfeiertag platzt der Schuppen für gewöhnlich aus allen Nähten, die Tanzfläche ist, wie hier zu sehen. bis zum Äußersten gefüllt. 

Waldkappel. Sie gehört zu Weihnachten wie die Geschenke unterm Baum und die Gänsekeule auf dem Teller: die Party am ersten Feiertag, 25. Dezember, ab 21 Uhr in der Waldkappeler Kult-Disco Portrait – besser als der Schuppen bekannt.

Auch dieses Jahr rechnet Geschäftsführer Heiko Rossbach-Hitzeroth wieder mit rund 1000 Gästen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Location stand schon mal vor dem Aus. Ganz früher waren mal eine Druckerei und eine Schuhfabrik in dem Gebäude am Gossmannring untergebracht, später kehrte das Partyleben ein.

Für Rossbach-Hitzeroth hängen viele persönliche Erinnerungen am Schuppen. „Ich bin seit meiner Jugendzeit mit Freunden dort hingegangen“, erzählt er. Und nicht nur ihn habe die Disco durchs Leben begleitet. Das gelte auch für viele andere, die noch hier wohnen oder auch weggegangen sind. An Weihnachten werden dort die alten Bekannten getroffen und Zeiten von früher leben auf.

2010 übernahm Rossbach-Hitzeroth den Schuppen, öffnete ihn zunächst dreimal die Woche. Das floppte, die Gäste blieben aus. „Die große Discozeit ist vorbei“, sagt er. Deswegen nun der Ansatz: Das Portrait hat etwa achtmal im Jahr geöffnet und wartet mit besonderen Veranstaltungen auf, im November und Dezember in den kürzesten Abständen. „Das funktioniert gut, bis jetzt war immer viel los – am 25. Dezember werden wir wieder aus allen Nähten platzen“, ist sich der Chef sicher.

So soll es dann auch 2019 weitergehen, vielleicht noch mit dem ein oder anderen Live-Act auf der Bühne zusätzlich. An Weihnachten bietet Heiko Rossbach-Hitzeroth allen Partywütigen am 22. Dezember noch eine Flashback-Party speziell mit Musik aus den 90er- und 2000er-Jahren an, am ersten Weihnachtstag dann den Klassiker mit Musik querbeet von DJ René. Denn ein Rockladen ist der Schuppen längst nicht mehr. „Wir müssen die Masse bedienen“, erklärt der Geschäftsführer.

Ansonsten seialles wie früher, denn so werde es vom Publikum gewünscht. „Gerade das macht den Kult aus, genau wie die super Party-Stimmung und das friedliche Miteinander“, so Rossbach-Hitzeroth.

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