Parlament: SPD-Anträge dazu werden jetzt in den Ausschüssen beraten

Radwege um Waldkappel sollen ausgebaut werden

Waldkappel will nachbessern: Bestehende Radwege sollen ausgebaut, fehlende Verbindungen hergestellt werden.
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Waldkappel will nachbessern: Bestehende Radwege sollen ausgebaut, fehlende Verbindungen hergestellt werden.

Die Stadt Waldkappel will ihr Radwegenetz ausbauen und verbessern. Für einige Abschnitte gibt es konkrete Pläne, die Ausschüsse sollen über den Ausbau beraten.

Waldkappel – Der immer weiter fortschreitende Radwegetourismus macht im wahrsten Sinne des Wortes auch um die Stadt Waldkappel keinen Bogen. Mit gleich vier Anträgen sind bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung die Bemühungen um ein verbessertes Wegenetze seitens der SPD-Fraktion deutlich geworden.

Auch wenn die Anträge der SPD-Fraktion eigentlich auf konkrete Beschlüsse abzielte, so schwenkten sie ihren Kurs nach reiflichen Überlegungen und auch Bittgesuchen der anderen drei Fraktionen, gen ausführlicher Beratungen in den Ausschüssen, was auch Bürgermeister Frank Koch in seinem finalen Plädoyer favorisierte. Und so kam es letztlich zu vier einstimmigen Überweisungen an den Bau- und Planungs- sowie an den Haupt- und Finanzausschuss.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Lukas Gesang hatte sich intensiv vorbereitet und über einen Beamer das entsprechende Kartenmaterial an die Wand geworfen. „Der wachsende Radtourismus verlangt veränderte Konzeptionen, die in Teilen auch vom Werra-Meißner-Kreis in naher Zukunft umgesetzt und freilich auch für unsere einheimischen Radfahrer mehr Sicherheit und Attraktivität bieten sollen“, bezog sich Lukas Gesang zunächst auf die Ausbesserung der vorhandenen Wirtschaftswege zwischen Friemen und Schemmern, was ohnehin nur mit Schotterarbeiten möglich sei, was, so Matthias Wittich von der Stadtverwaltung, „ohne Förderung und praktisch in Eigenleistungen zu schultern wäre.“

Punkt zwei sieht die Beschilderung des Radweges von Waldkappel nach Schemmern vor. „Derzeit müssen die Radfahrer erst Rätsel lösen, wo entlang die Strecke zum Ziel führt“, berichtet Gesang und hofft hier auf eine schnelle Lösung.

Antrag Nummer drei sieht den Lückenschluss des Radwegenetzes zwischen Harmuthsachsen und Hasselbach vor: „Es handelt sich um ein nur 150 Meter langes Teilstück, das als Radweg nutzbar gemacht werden sollte“, so Gesang. Für die Flurerneuerung gebe es Zuschüsse vom Amt für Bodenmanagement.

Schließlich sieht ein weiterer Antrag der SPD den Bau einer Fahrradbrücke im Bereich der Mellwiese zwischen Harmuthsachsen und Waldkappel vor. „Auch für diese deutliche Verbesserung des Radwegenetzes würden Gelder vom Amt für Bodenmanagement zur Verfügung gestellt“, erläutert der SPD-Mann, der nun auf wohlwollende Entscheidungen der Ausschussmitglieder hofft.

Bei der Stadtverordnetenversammlung verdiente sich der Günter Mengel (SPD) in seiner Funktion als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses Respekt, weil er die Mandatsträger gleich über vier Tagesordnungspunkte in Sachen Wasser, Abwasser, Neufassung der Friedhofsordnungen sowie die geplante Kooperation der Feuerwehren aus Hasselbach und Küchen ausführlich in Kenntnis setzte.

Von Harald Triller

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