Der DRK-Ortsverein Waldkappel feierte sein 100-jähriges Jubiläum mit vielen Gästen

Ein Rot-Kreuz-Ball fast wie in Monaco

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Vorsitzender Mathias Haas ist noch neu im Amt, er übernahm die Funktion von Willi Frank, der in Waldkappel das Aushängeschild des DRK ist. Beiden gebührte während des Jubiläums großer Dank für ihren Einsatz wie auch allen ihren Mitstreitern.

Waldkappel. Nicht nur in Monaco wird ordentlich gefeiert: Auch in Waldkappel gab es am Wochenende einen großen Rotkreuz-Ball. Bis in die Nacht hinein feierten zahlreiche Gäste im Bürgerhaus ausgelassen das große Jubiläum des DRK-Ortsvereins.

Der junge Vorsitzende Mathias Haas und seine fleißigen Helfer hatten alles hervorragend vorbereitet und so dafür gesorgt, dass ihr großer Tag zu einem rundum gelungenen Ereignis geriet.

Schon zum festlichen Empfang waren auch zahlreiche Ehrengäste gekommen, um dem Ortsverein herzlich zu gratulieren. Dazu gehörte etwa auch die Vizepräsidentin des hessischen Landesverbandes des Roten Kreuzes. Angelika Schade machte deutlich, wie stolz sie auf die besonders tatkräftige und erfolgreiche Rotkreuzgruppe aus Waldkappel sei: „Sie sind die Helfer in den roten Jacken, die immer schnell und zuverlässig zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, so Angelika Schade in ihrer Ansprache, „so nimmt sie auch die Bevölkerung wahr und das ist ein großer Erfolg.“ Sie betonte auch, dass sich der Erfolg des DRK-Ortsvereins an den hohen Blutspendezahlen messen lasse.

Der Eschweger Kreisvorsitzende Otto Frank zollte dem Ortsverein seinen Respekt für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit. Er hob etwa die fruchtreiche Jugendarbeit hervor und beleuchtete auch die verschiedenen Bereiche der Arbeit des Roten Kreuzes. Kreisbeigeordneter Lothar Hellwig rief den Einsatzkräften zu, dass die Gesellschaft auf das wertvolle Engagement der DRK-Mitglieder nicht verzichten könnte.

Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam bedankte sich dafür, dass die Menschen der Stadt sich auf den Einsatz der DRK-Mitglieder verlassen können. Insbesondere erwähnte er das Gesicht des Ortsvereins Waldkappel schlechthin: „Wer kennt nicht unseren Willi Frank, der nicht nur 22 Jahre lang der Vorsitzende des DRK war, sondern auch jeden Sonntag auf unseren Fußballplätzen steht und für Sicherheit sorgt?“, fragte er in die Runde. Landtagsabgeordneter Dirk Landau (CDU) machte deutlich, dass die ehrenamtlichen Kräfte der öffentlichen Hand viel Geld ersparen und dankte ihnen dafür. Sein SPD-Kollege Dieter Franz betonte, dass die ehrenamtliche Arbeit seitens der Politik sehr geschätzt werde und sagte, dass im DRK-Ortsverein Waldkappel Nächstenliebe kein Modewort sei, sondern tatsächlich gelebt werde. Seinen „uneingeschränkten Dank“ überbrachte auch Stadtverordnetenvorsteher Frank Fahrenbach. Er appellierte an die Gesellschaft, den Einsatz der DRK-Kräfte nicht als selbstverständlich zu betrachten.

Zahlreiche weitere Grußwortredner, unter ihnen etwa Manfred Pohle vom DRK-Ortsverein Reichensachsen, Stadtbrandinspektor Dieter Sandrock, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Andreas Haberland sowie der Witzenhäuser DRK-Bereitschaftsleiter Thomas Freiberg unterstrichen die große Bedeutung des Roten Kreuzes für die Menschen. Schließlich bekamen Ingeborg Kratzenberg, Hans Sandrock und Karl Jungermann, die seit 50 Jahren Mitglied im DRK-Ortsverein Waldkappel sind, Auszeichnungen. Mit Irmgard Hesse und Willi Frank erhielten noch zwei besonders verdienstvolle Leitfiguren Präsente und Dankesworte. Willi Frank verkündete zur Freude aller, dass er noch lange nicht ans Aufhören denke und feierte dann im Anschluss ebenfalls bis in die Nacht hinein beim rauschenden Ball.

Von Melanie Salewski

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