Rückbau zur Kreisstraße

B7 zwischen Waldkappel und Küchen bis Oktober voll gesperrt

Am Kreisel bei Bischhausen zeigt der Wegweiser auf die B7 in Richtung Waldkappel und Kassel
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Sorgte im vergangenen Jahr für Ärger: der Rückbau und die damit verbundene monatelange Sperrung der ehemaligen Bundesstraße 7 zwischen dem Kreisel am Waldkappeler Ortsteil Bischhausen und der Kernstadt.

Die Einwohner der Stadt Waldkappel und seiner Stadtteile Hasselbach, Harmuthsachsen und Rodebach müssen sich auf längere Umwege mit dem Auto einstellen. Die B 7 zwischen Küchen und Waldkappel ist ab 6. Juli bis Oktober voll gesperrt.

Die offizielle Umleitung erfolgt über die A 44. Die Distanz zwischen den beiden Anschlussstellen Hessisch Lichtenau-Ost und Waldkappel-Bischhausen beträgt rund zwölf Kilometer.

Grund für die monatelange Sperrung ist der Rückbau der B 7 aufgrund des Ausbaus der A 44. Damit verbunden ist die Reduzierung der Versiegelungsfläche zwischen Hessisch Lichtenau und Waldkappel. Hessen Mobil setzt das durch die Reduzierung der Fahrbahnbreite in Teilabschnitten um. Gleichzeitig wird die verbleibende Straße vor der Abstufung zur Landes- oder Kreisstraße durch die Erneuerung der oberen Asphaltschichten saniert.

Die Arbeiten werden zwischen Küchen und Waldkappel in drei Etappen erledigt: Der erste Bauabschnitt reicht von Harmuthsachsen bis Hasselbach und ist rund drei Kilometer lang. Im Zuge der Arbeiten wird der Kreuzungsbereich der L 3334 bei Harmuthsachsen neugestaltet. Der zweite Bauabschnitt reicht von Hasselbach bis zur ersten Ortszufahrt von Küchen. Die Länge des Abschnitts beträgt rund 1,1 Kilometer. Die dritte Baustrecke erstreckt sich von der ersten Ortszufahrt von Küchen bis rund 300 Meter vor den Abzweig nach Reichenbach. Die Länge beträgt hier rund 800 Meter.

Der Rückbau der B 7 sorgte erst im August des vergangenen Jahres für Kritik seitens der Waldkappeler. Damals mussten wegen der Vollsperrung zwischen dem Kreisverkehr Bischhausen und der Kernstadt kilometerweite Umwege in Kauf genommen werden. Auch eine einseitige Sperrung der Straße war für Hessen Mobil wegen Sicherheitsbedenken keine Option: Die Autos würden zu nah an den Arbeitern vorbeifahren.

Drei Bundesstraßen werden schrittweise herabgestuft 

Durch den Bau der A 44 werden dem Werra-Meißner-Kreis nach Bauabschluss 34 Straßenkilometer mehr gehören. Durch den Autobahnabschnitt zwischen Kassel und Eisenach entfallen auf den Bundesstraßen 7, 27 und 400 die Fernverkehrsströme. Die Straßen werden abschnittsweise und je nach Fortschritt des Autobahnbaus zu Landes- oder Kreisstraßen umgewidmet. Bereits abgestuft ist die B 7 zwischen Küchen und Waldkappel. Folgende Abstufungen: Eschenstruth-Fürstenhagen (B 7), Bischhausen-Oetmanshausen (B 7), Hoheneiche-Wichmannshausen (B 7/B 27), Ortsumgehung Wichmannshausen (B 27), Wichmannshausen-Blinde Mühle (B 400), Blinde Mühle-Wommen (B 400).

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