Der Schützenverein Gehau feiert am 19. und 20. August sein Jubiläum

Sorgt beim Fest für die Musik: die Showband „Die Stölzinger“. Foto: privat

Gehau. Der Schützenverein Gehau wird 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird am Samstag, 19., und Sonntag, 20. August, in einem Festzelt vor dem Dorfgemeinschaftshaus des kleinen Waldkappeler Stadtteils Jubiläum gefeiert.

Der Samstag

Am Samstagabend beginnt der Festkommers um 19 Uhr. Umrahmt wird er musikalisch von der Showband „Die Stölzinger“. „Damit das alles nicht so trocken ist“, sagt Vorsitzender Berthold Ostermann. Um 19.20 Uhr ist die erste Einlage der Formation angesetzt – sie spielt ein paar Lieder aus dem Jahr 1967, als der Schützenverein ins Leben gerufen wurde. 20 Minuten später geht es weiter mit dem offiziellen Teil, dann legen die Musiker ab 20 Uhr noch mal einen drauf. Ehrungen verdienter Mitglieder und die Auszeichnung der Sieger des Pokalschießens schließen sich um 20.20 Uhr an. Bis um 21 Uhr dauert das, dann geben „Die Stölzinger“ eine Stunde lang aktuelle Hits sowie Stücke von Andrea Berg und Andreas Gabalier zum Besten. Ab 22 Uhr ist Discoparty angesagt. Thorsten Heinz aus Schemmern legt auf. „So bieten wir auch was für die jüngeren“, erklärt Ostermann.

Der Sonntag

Der zweite Jubiläumstag startet um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt, den der Posaunenchor Schemmern musikalisch begleitet. Mittagessen vom Grill gibt es eine Stunde später. Sportlich wird es von 13 Uhr an mit dem Sommerbiathlon ums Zelt herum. „Die Disziplinen sind Laufen und Schießen an einer Laseranlage“, so Ostermann. Ab 14 Uhr wollen „Die Stölzinger“ dann im Zelt noch mal mit Songs von Beatrice Egli, den Kastelruther Spatzen, Claudia Jung und vielen mehr für Stimmung sorgen. Kaffee und Kuchen gibt es auch. Draußen ist eine Hüpfburg mit Sandkasten für Kinder aufgebaut. „Das Fest soll dann gemütlich ausklingen“, sagt Vorsitzender Ostermann.

Die Geschichte

Beim Festkommers wird es etliche Einblicke in die 50-jährige Geschichte der Schützen in Gehau geben. „Ein Höhepunkt des Vereinslebens war die Errichtung des Schießstandes im Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrgerätehaus drüber 1988. Da steckt viel Eigenleistung drin“, erzählt Berthold Ostermann. 2007 wurden die Räumlichkeiten aufwendig renoviert. Auch ein sportliches Highlight nennt er: 2013 ist die erste Mannschaft der Gehauer in die Gauliga abgestiegen. „Leider wurde dann eine Kameradin schwanger. Ein anderer ist weggezogen. Daher ging es gleich wieder runter“, berichtet der Vereinsvorsitzende. Derzeit sind die Gehauer noch mit zwei Mannschaften im Ligabetrieb unterwegs. Früher waren es mal vier. Doch Spaß am Schießsport und dem Vereinsleben haben die Mitglieder immer noch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare