Erlös durch Mund-Nase-Masken-Verkauf

Spende für Sonnensegel - Stadt-Apotheke hilft Waldkappeler Freibad-Förderverein

Susanne Bärmann, Britta Müller, Jenny Müller und Frank Koch stehen am Beckenrand im Freibad in Waldkappel.
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Spendenübergabe bei Freibadwetter: von links Susanne Bärmann, Britta Müller, Jenny Müller und Frank Koch.

Es ist idyllisch gelegen und ohne den Einsatz des Fördervereins würde dort sehr vieles auf der Strecke bleiben: das Freibad in Waldkappel. Nun erhält es Spenden-Unterstützung.

Nun erfahren die Ehrenamtlichen Unterstützung durch eine Spende von Britta Müller, der Inhaberin der Stadt-Apotheke in Waldkappel. 500 Euro sind in ihrem Geschäft durch den Verkauf selbst genähter Mund-Nase-Masken zusammenkommen, die der Förderverein nun für den Kauf sechs neuer Sonnensegel für das Kinderplanschbecken verwenden wird.

Susanne Bärmann, die Vorsitzende des Fördervereins, nahm in Anwesenheit von Britta Müller, deren Tochter Jenny und Bürgermeister Frank Koch die Summe am Dienstag entgegen: „Wir können das Geld sehr gut gebrauchen und freuen uns total“, so Bärmann.

Über 3000 Euro kosten die spezialgefertigen Segel, die besonders langlebig und UV-beständig sein sollen. Zusätzlich finanziert wird der Sonnenschutz auch durch Spendengeld vom vergangenen Uhlennestbasar.

Zustande gekommen ist die Idee des Masken-Verkaufs durch eine Familienproduktion: Die Schwester von Britta Müller nähte diese für den eigenen Bedarf. Weil die Masken den Kunden in der Apotheke in Waldkappel so gut gefielen, entschloss man sich, diese auch im Laden zu verkaufen. Rund 100 Masken seien so zum Preis von 3,50 Euro verkauft worden.

„Manche Waldkappeler haben auch mehr gezahlt, weil sie wussten, dass die Spende für das Freibad ist“, so Müller, die die Summe auf 500 Euro aufrundete. „Wir sind alle mit dem Bad groß geworden, deswegen ist es mir ein Anliegen, es zu unterstützen“, sagt die Apothekerin.

Der Einsatz des Fördervereins und die Spendenbereitschaft der Waldkappeler seien nicht selbstverständlich, so Koch. Ihn erfülle die gelebte Gemeinschaft mit Stolz. Ob die Segel noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen, ist derweil unklar: Aufgrund der Corona-Pandemie gab es Lieferschwierigkeiten.

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