Suche nach Alternative ist schwierig

Neubau Feuerwehrgerätehaus Friemen: Kommission soll gegründet werden

Ein Abriss des denkmalgeschützten Feuerwehrgerätehauses in Friemen ist nicht möglich.
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Ein Abriss des denkmalgeschützten Feuerwehrgerätehauses in Friemen ist nicht möglich.

Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Friemen beschäftigt weiter die Waldkappeler Politik.

Waldkappel - Nun soll eine rein beratende Feuerwehrkommission, bestehend aus Politikern und Feuerwehrkräften, ins Leben gerufen werden, um das Thema noch intensiver zu bearbeiten. Die CDU-Fraktion kündigte in einer Sitzung der beiden Waldkappeler Ausschüsse in dieser Woche den entsprechenden Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 9. Juli an, was von allen Fraktionen Zuspruch erfuhr.

Der aktuelle Stand

Bauamtsleiter Matthias Wittich stellte im vergangenen September eine Planungsvariante vor, bei der der Neubau ungefähr eine Million Euro gekostet hätte. Die Stadtverordneten entschlossen sich damals zu, die Angelegenheit in den Haupt- und Finanzausschuss sowie den Bau- und Finanzausschuss zur Beratung zu überweisen. Ferner wurden 5000 Euro zur Verfügung gestellt, um weitere Baualternativen zu prüfen.

Prüfung abgeschlossen

Laut dem Bauamtsleiter sei mittlerweile geprüft worden, was geht und was nicht. Das alte Dorfgemeinschaftshaus/Feuerwehrgerätehaus abzureißen, sei wegen des Denkmalschutzes unmöglich.

Geprüft wurde auch, inwieweit man das DGH und die Freifläche davor (Spielplatz und Hof) für einen Neubau verwenden könne. „Grundsätzlich ist das möglich“, sagt Wittich. Man würde eine doppelte Garage unter Zunahme von Räumen der unteren Etage des DGH bauen können. Problem: Die Ein- und Ausfahrtsbereiche wären nicht ausreichend.

„Man braucht vor der Halle genau so viel Platz wie in der Halle und wir müssen Parkplätze vorhalten“, so der Bauamtsleiter. Ein Problem gibt es auch bei den ursprünglich für den Neubau angedachten Grundstücken in Friemen: Beim linken Grundstück sei der Besitzer verstorben und eine Erbausschlagung laufe. Der Besitzer des rechten Grundstückes hätte gerne zeitnah eine Entscheidung, weil er sonst anderweitig verkaufen wolle.

Fazit

„Eine Errichtung an anderer Stelle und in anderer Planung als vorgestellt ist nicht möglich. Wir sind am Ende der baulichen Prüfung“, lautet Wittichs Fazit. Der Magistrat habe vereinbart, das rechte Grundstück zu kaufen, um eine Standortsicherung vorzunehmen, so Bürgermeister Frank Koch (SPD). Sollte es mit einem Bau nicht klappen, könne dieses wieder verkauft werden.

Ein wenig drücke nun aber auch die Zeit, so Bauamtsleiter Wittich: „Bis Ende September müssen wir sagen, was wir wollen.“ (mmo)

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