Waldkappel bei Eschwege

Kalb aus Hirschkuh gerissen: Vermutlich Wolfsangriff

trächtige Hirschkuh, vermutlich Wolfsriss, bei Gehau im Stölzinger gebirge
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Der Kadaver der trächtigen Hirschkuh ist am Freitag im Stölzinger Gebirge bei Gehau entdeckt worden. Möglicherweise wurde das Tier von einem Wolf gerissen. 

Ein gerissene Hirschkuh ist in Waldkappel bei Eschwege gefunden worden.  Das trächtige Tier wurde von einem Wolf gerissen, vermuten Experten

  • Hirschkuh in Waldkappel im Werra-Meißner-Kreis bei Eschwege gerissen
  • Der Täter war vermutlich ein Wolf 
  • Kalb des trächtigen Hirschkuh aus dem Unterleib gerissen

Waldkappel/Gehau. Der zerfleischte Kadaver einer trächtigen Hirschkuh ist am Freitagmorgen, 27.03.2020, im Stölzinger Gebirge nahe des  Gehau entdeckt worden. Gehau ist ein Ortsteil von Waldkappel im Werra-Meißner-Kreis in der Nähe von Eschwege. 

Ein Jäger aus der Gegend, der vor Ort war untersuchte das Tier und hat eine Vermutung. Es war ein Wolf. Der Experte geht davon aus, dass es sich um einen weiteren Wolfsriss handelt. Denn das ungeborene Kalb des Tieres war aus dem Körper herausgerissen worden. 

HLNUG bestätigt Wolfsriss bei Schemmern 

Dies ist der zweite Wolfsangriff auf ein Wildtier in kurzer Abfolge in der Region. Erst am Donnerstag hatte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bestätigt, dass es sich bei dem Riss eines Schmalwildes am Dienstag, 10. März um einen Wolfsangriff handelt. 

Ein Schmalwild bezeichnet einen weiblichen Hirsch, der noch nicht gekalbt hat.  Das Tier war nur wenige hundert Meter vom Waldkappler Ortsteil Schemmern entdeckt worden. 

Passanten hatten den grausamen gemacht und umgehen die Wolfshotline gemeldet. Passanten sicherten die Fundstelle bis zum Eintreffen eines Rissgutachters ab. 

Unklar ist allerdings, um welchen Wolf es sich handelt. Die Untersuchungen dazu laufen noch.  

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