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Waldkappel führt für das Freibad Familiensaisonkarten ein

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Von: Stefanie Salzmann

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Die Stadt Waldkappel will zum Start der diesjährigen Badesaison ihr Rabattangebot für das Freibad erweitern und eine Familiensaisonkarte einführen.
Die Stadt Waldkappel will zum Start der diesjährigen Badesaison ihr Rabattangebot für das Freibad erweitern und eine Familiensaisonkarte einführen. © Salzmann

Die Stadt Waldkappel will zum Start der diesjährigen Badesaison ihr Rabattangebot für das Freibad erweitern und eine Familiensaisonkarte einführen.

Waldkappel – Das beschloss die Stadtverordnetenversammlung am Freitagabend nach längerer Diskussion einstimmig und folgte damit einem Antrag der ÜWG-Fraktion.

Die Freibadsaison

Gelten soll die neue Form der Saisonkarte für jeweils zwei Elternteile und deren minderjährige Kinder, erwerben können die Karte aber auch Großeltern für sich und ihre Enkel, die jünger als 18 Jahre sind.

Kosten soll die Familiensaisonkarte regulär 240 Euro, für Alleinerziehende 160 Euro. Allerdings soll das neue Angebot während eines Aktionstages beziehungsweise einer Aktionswoche gleich zu Beginn der Saison günstiger zu haben sein – nämlich für 200 Euro beziehungsweise 130 Euro.

Bisher gibt es bereits Saisonkarten für das Freibad. So kostet eine Saisonkarte für Menschen ab 16 Jahren 90 Euro, ermäßigt 45 Euro. Eine einfache Familientageskarte für mindestens drei Personen (zwei Erwachsene, ein Kind) kostet elf Euro.

Der Haushalt

Ebenfalls am Freitagabend einstimmig beschlossen hat die Stadtverordnetenversammlung den Haushalt 2022 für die Stadt Waldkappel und das Investitionsprogramm bis 2025. Der Haushalt soll im Ergebnishaushalt mit einem geplanten Plus von 252 000 Euro abschließen. Die Deckungslücke im Finanzhaushalt von 626 000 Euro soll durch Entnahme aus den Rücklagen der Kommune geschlossen werden. Diese stammen, so der Vorsitzende des Finanzausschusses, Günter Mengel, aus Überschüssen aus den Jahren 2015 bis 2021. Aus dem Finanzhaushalt werden Zinsen und Tilgung für Kredite bezahlt. Der Landesrechnungshof empfiehlt der Stadt, „Waldkappel durch aktives politisches Handeln als Wohn- und Arbeitsort weiterhin attraktiv zu erhalten“, heißt es in einer vergleichenden Prüfung.

Die Investitionen

Für das laufende Jahr plant Waldkappel, Investitionen in Höhe von 2,7 Millionen Euro zu tätigen. Dazu gehört unter anderem die Sanierung des Daches der Feuerwehrwache in Waldkappel für 340 000 Euro. Um das geplante Investitionsprogramm zu stemmen, muss die Kommune neue Kredite in Höhe von 911 000 Euro aufnehmen.

„Es ist alles knapp bemessen und es gilt weiter, vorsichtig zu handeln“, sagte Niklas Grieß von der CDU. „Wir dürfen die Schulden nicht wieder auf die Spitze treiben.“ Denn man wisse nicht, was beispielsweise in Sachen Zivilschutz durch die Feuerwehren auf die Kommunen zukomme.

Das Stadtradeln

Auch in diesem Jahr will die Stadt Waldkappel wieder an dem Programm „Stadtradeln“ teilnehmen. Die SPD-Fraktion, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, will das Projekt wie bereits im vergangenen Jahr organisieren. Bei „Stadtradeln“ handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Waldkappel beim „Stadtradeln“ teilgenommen. 15 997 Kilometer waren dabei durch 98 Radfahrer in 17 Teams zusammengekommen und damit rund zwei Tonnen CO2-Ausstoß vermieden worden. Die Teilnahmegebühr für das „Stadtradeln“ übernimmt das hessische Wirtschaftsministerium. (Stefanie Salzmann)

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