Fernblick wird wieder erklärt

Waldkappeler erneuern Aussichtstafeln auf dem Pionierturm am P17

Genießen die Aussicht vom „Pionierturm“: Lucas Sundheim (links) und Horst Rehbein.
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Genießen die Aussicht vom „Pionierturm“: Lucas Sundheim (links) und Horst Rehbein.

Sie gehören zu jedem Aussichtsturm: Schilder, die Ortsangaben, Entfernungen, Berge und Dörfer darstellen, die Besucher in der Ferne sehen. Auf dem Pionierturm wurden sie jetzt erneuert.

Waldkappel – Auf dem 19 Meter hohen Waldkappeler „Pionierturm“ waren die in den vergangenen 50 Jahren allerdings durch die Witterung in Mitleidenschaft gezogen worden und kaum noch lesbar.

Durch Initiative einiger Waldkappeler wurden diese Schilder nun erneuert. Den Anstoß gab schon vor rund fünf Jahren Elke Adam, die Frau des ehemaligen Bürgermeisters Reiner Adam, die sich an Metallbauer Horst Rehbein wandte. Fritz Degenhardt demontierte die Tafeln und gab sie an Rehbein. Die erste Idee, die Schilder zu entzinken, scheiterte, weil die Säure alles noch unlesbarer machte – Hans Möller und Fritz Degenhardt konnten das fehlende Viertel aber rekonstruieren.

Rehbein fertigte neue Blechecken an, fand aber niemanden, der die neuen Stücke gravieren konnte. Die Sache ruhte mehrere Jahre. Glücklicherweise tat sich in den vergangenen Wochen eine Chance auf: Rehbeins Nachbar Lucas Sundheim erstellte 3D-Zeichungen und ein Programm für CNC-Fräsmaschinen, gefräst wurde dann von Christopher Günther in Lichtenau. Alexander Schmidt, Angestellter in Reichensachsen, wertete die Schilder optisch auf und lackierte sie wetterfest.  mmo

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