Wolfs-DNA bei Rissen eindeutig festgestellt

Wolf
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Ein Wolf wird für die Risse von Weidentieren verantwortlich gemacht. Das bestätigte jetzt das Landesamt für Naturschutz, dass die Risse per DNA-Analyse untersucht hat. 

Die Risse von Weidetieren und Rotwild sind eindeutig einem Wolf zuzuordnen. Das bestätigte jetzt das hessische Landesamt für Naturschutz. 

Seifertshausen –Die am 14. Oktober gerissenen Schafe in Seifertshausen wurden von einem Wolf gerissen. Dabei handelt es sich um den selben Wolf, der kürzlich Schafe in Dens gerissen hat. Das bestätigt jetzt das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Nachdem ein Schäfer in Seifertshausen zwei seiner Schafe tot auffand, wurde ein Rissgutachter hinzugezogen, der eine Genetikprobe an das Labor für Wildtiergenetik, dem deutschen Referenzzentrum für Wolfsgenetik in Gelnhausen, schickte.

DNA ist eindeutig

Nun liegt das Ergebnis vor: An den toten Schafen wurde eindeutig Wolfs-DNA nachgewiesen. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg kam es seit März bereits zu drei Vorfällen, bei denen Schafe nachweislich durch einen Wolf getötet wurden und zwar am 30. März bei Alheim/Licherode und am 14. Juni bei Ronshausen sowie am 4. Oktober bei Dens-Nentershausen.

Ein von von einem Wolf gerissenes Schaf. 

Mittlerweile ist mittels DNA-Analyse bestätigt, dass es sich bei den Fällen in Dens und einem getöteten Rotwild bei Herlefeld um dieselbe Wölfin handelt. Ob sie auch Wölfin auch für den jüngsten Fall in Seifertshausen verantwortlich ist, soll sich nach weiteren Untersuchungen klären.

Tiere müssen eingezäunt werden 

Nutztierhaltern wird dringend empfohlen, ihre Tiere nach guter fachlicher Praxis mit standardgemäßen Stromzäunen zu schützen, da jederzeit in Hessen mit Angriffen von Wölfen gerechnet werde muss.  ce

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